Blick auf das Jahr 2025:
Die U23-Frauen spielen gut in der Regionalliga Nordost.
Im Jahr 2025 spielte die U23-Frauenmannschaft vom 1. FC Union Berlin zum ersten Mal ein ganzes Jahr in der Regionalliga Nordost. In der ersten Saison blieben sie sicher in der Liga. In dieser Saison macht das Team nun den nächsten Schritt.
Sicherer Klassenerhalt und siebter Berlin-Pokal-Sieg in Folge
Die Winterpause nutzte das Team von Trainerin Anja Matthes für viele Hallenturniere. Im Januar gewannen die Rot-Weißen alle fünf Spiele und wurden BFV-Hallenmeister. Damit qualifizierten sie sich für die NOFV-Meisterschaft in Großenhain. Dort gewannen die Unionerinnen auch und kamen ins Finale der Deutschen Futsal-Meisterschaft in Duisburg. Im März wurden sie 5. im Finale.
Als es wieder auf den Rasen ging, fand die U23 schnell zu ihrem Spiel. Nach zwei Niederlagen gewann das Team zwei Spiele in Folge, darunter ein 2:0 gegen Hertha BSC II. Damit kamen sie ins Finale des Polytan-Pokals für die 2. Frauen.
Insgesamt spielte Union gut gegen Teams, die hinter der U23 in der Tabelle standen. Schon fünf Spieltage vor Schluss sicherten sie sich mit einem 2:1-Sieg beim 1. FC Magdeburg den Klassenerhalt.
Das letzte Auswärtsspiel der Saison gegen Türkiyemspor Berlin war sehr spannend. Nach vielen Pfostenschüssen erzielte Sandra Weihmann in der 90. Minute das 1:0. Das letzte Regionalliga-Spiel gegen den Bischofswerdaer FV endete mit einem tollen 11:1-Sieg. Acht Spielerinnen, die den Verein verlassen, konnten sich mit einem Tor verabschieden. Darunter war Annika Mahlau, die seit 2008 für Union spielte. Auch andere Spielerinnen wie Lina Krauss, Latoya Bach und Josephine Ahlswede trafen. Josephine feierte mit ihrem letzten Tor den 11:1-Sieg. Auch Torhüterin Defne Sarioglu und Torschützin Elisa Spolaczyk verließen den Verein.
Die U23 beendete die Saison mit 35 Punkten aus 22 Spielen und einem Torverhältnis von 53:49 auf Platz 5. Es war ein starkes erstes Jahr, das mit dem siebten Berlin-Pokal-Sieg durch einen 7:0-Sieg im Finale gegen den FC Viktoria 1889 Berlin II gefeiert wurde.
Sommerveränderungen bringen Erfolg – Union wird stärker
Im Sommer verjüngte sich das Team stark, viele erfahrene Spielerinnen gingen. Sechs Spielerinnen kamen aus der erfolgreichen U17 und sieben neue Spielerinnen kamen dazu.
Der Start war gut: Ein 4:1 gegen Blau-Weiss Hohen Neuendorf, ein 0:0 gegen Jena II und ein 7:0 gegen Fortuna Dresden. Damit stand die U23 zum ersten Mal an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost. Doch am 4. Spieltag verloren sie 0:3 gegen den 1. FFV Erfurt.
Union konnte sich schnell fangen und gewann das nächste Spiel gegen RasenBallsport Leipzig mit 2:1. In den folgenden Spielen blieb das Team ungeschlagen und holte 13 von 15 möglichen Punkten. Nach dem 9. Spieltag war die U23 wieder punktgleich mit dem Tabellenführer FC Carl Zeiss Jena II.
Bemerkenswert war, dass einige wichtige Spielerinnen verletzt waren und die jüngeren Spielerinnen aushalfen. Mariann Noack, erst 15 Jahre alt, hatte ihr Bundesliga-Debüt. Auch Leona Seifert und Carla Okoro, die beste Torschützin der U23, durften spielen. Das zeigt, wie viel Potenzial in der U23 steckt.
Dieses Potenzial zeigte sich auch im Spiel gegen Hertha BSC, das mit 0:2 verloren ging. Im Vergleich zum Spiel im März, das 1:5 endete, war eine Verbesserung sichtbar.
Zum Ende der Hinrunde spielte die U23 gegen den ungeschlagenen Tabellenführer 1. FC Magdeburg. Union gewann mit 2:1. Hannah Kratz erzielte den Ausgleich, und Torhüterin Sherly Schulz schoss das Siegtor in der 85. Minute.
Ein weiteres wichtiges Spiel war das Halbfinale im Polytan-Pokal. Nach großen Siegen gegen FC Internationale II (9:0) und Türkiyemspor Berlin II (2:0) schieden die Unionerinnen aus, weil im Spiel gegen Türkiyemspor eine Spielerin nicht hätte spielen dürfen. So endete der Pokallauf enttäuschend.
Trotzdem können die U23-Frauen auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Sie haben 23 Punkte aus 11 Spielen und stehen auf Platz 4. Leipzig II und Magdeburg haben auf den Plätzen 2 und 3 schon ein Spiel mehr.
Zum Jahresabschluss gewann die U23 in der Vorrunde der Berliner Hallenmeisterschaft und qualifizierte sich für die Endrunde im Februar.
Die U23-Frauen haben wieder eine längere Winterpause. Diese Zeit wird für Hallenturniere und Testspiele genutzt.