Mittwoch
01.03.2017

Kein Gastgeschenk für den Liganeuling: Union will gegen Würzburg Heimserie ausbauen

Der 1. FC Union Berlin trifft am kommenden Freitag, dem 03.03.2017 auf die Würzburger Kickers und will sich mit einem Heimsieg weiterhin oben in der Tabelle festsetzen. Der Anpfiff gegen den Aufsteiger aus Unterfranken erfolgt um 18:30 Uhr im Stadion An der Alten Försterei.

„Wir sind auf Würzburg vorbereitet, aber das ist unser Spiel. Klar kennen wir ihre Stärken und Schwächen aber wir wollen, dass sie sich auf uns vorbereiten. Wir wollen das Spiel für uns erfolgreich gestalten. Wir haben uns, vor allem zu Hause, einen riesigen Respekt erarbeitet und den wollen wir am Freitag ausbauen“, fand Union-Trainer Jens Keller auf der Pressekonferenz vor der Partie deutliche Worte.

Den von Keller angesprochenen Respekt ließ auch Würzburg-Trainer Bernd Hollerbach im Pressegespräch vor der Partie durchblicken: „Union ist die Mannschaft der Stunde in der zweiten Bundesliga. Es ist sensationell, was sich dort entwickelt hat.“ Aber er machte auch die Marschroute für sein Team klar: „Das wird eine interessante Aufgabe. Wir wollen kompakt stehen und mutig agieren.“

In den letzten beiden Jahren gelang dem 47-jährigen Ex-Bundesligaprofi mit seinen Würzburgern Erstaunliches. Die Kickers stiegen zweimal hintereinander auf und starteten auch in diesem Jahr überraschend gut in die Saison - die Hinrundentabelle schlossen die Unterfranken auf dem sechsten Platz ab. Der Start aus der Winterpause verlief dagegen eher holprig, lediglich zwei Punkte konnte die Hollerbach-Elf aus den fünf Spielen erobern. Im fränkischen Derby gegen Greuther Fürth holte Würzburg ein 1:1-Unentschieden.

Am Freitag treffen die Köpenicker im Duell mit Würzburg auf einen alten Bekannten - Robert Wulnikowski. Der mittlerweile 39-Jährige und damit älteste Spieler des deutschen Profifußballs stand zwischen 1999 und 2004 beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag.

Doch nicht nur bei den Gästen, auch bei Union ist vor der Partie die Personalie im Tor eine Besondere. Nach der Muskelverletzung von Jakob Busk wird am Freitag Daniel Mesenhöler das Gehäuse der Eisernen hüten. Für den 21-Jährigen wird die Partie nach dem Einsatz im Pokal bei Borussia Dortmund der zweite Pflichtspieleinsatz für den 1. FC Union Berlin sein. Sorgen macht sich Trainer Jens Keller deswegen natürlich keine: „Wenn man sich das Spiel gegen Dortmund anschaut, ist über Mesi alles gesagt. Wenn man sieht, dass er dort vor 80.000 Zuschauern sein erstes Profispiel gemacht hat und dabei so eine Leistung abruft, dann sieht man wie stark er ist. Auch mental. Das war schon sehr beeindruckend, deshalb muss man dazu nicht mehr sagen.“

Aktuell sind für die Partie am Freitag noch Tickets verfügbar, diese sind sowohl in den Zeughäusern, als auch online unter www.union-zeughaus.de erhältlich.

1. FC Union Berlin