Sonntag
19.03.2017
Lisa Fröhlich im Zweikampf

Lisa Fröhlich im Zweikampf

Eiserne Ladies: Vier Minuten entscheiden das Spiel gegen den SV Meppen

Nach einer 1:0-Halbzeitführung verlieren die Frauen des 1. FC Union Berlin am 14. Spieltag gegen den SV Meppen mit 4:2, zeigten aber nach der langen Spielpause ein gutes Spiel. Die Vorfreude auf das Spiel war groß, mussten die Unionerinnen doch Woche um Woche warten, um auch endlich wieder ein Pflichtspiel bestreiten zu können. Trainer Martin Eismann schickte folgende Elf Spielerinnen ins Rennen:

Hornschuch – Welke, Görsdorf, K. Orschmann, Schindler (57. Ahslwede), Wimmer (82. Kaya), Weidt, Fröhlich, Barsalona, D. Orschmann, Heiseler (75. Trommer)

Die Unionerinnen hatten zum Auftakt keine leichte Aufgabe zu lösen, denn Zu Gast war der Tabellensechste aus Meppen. Nach über drei Monaten war es für die Eisernen Ladies das erste Spiel auf Rasen, doch das tat der Spielfreude und Leidenschaft vor allem in den ersten 20 Minuten keinen Abbruch. Der 1. FC Union Berlin erwischte einen sehr guten Start und ging schnell durch Dina Orschmann in Führung (5.). Die Gäste kamen anschließend besser ins Spiel, doch die Unioner Kompaktheit gegen den Ball wurde diszipliniert umgesetzt und lies nur wenige Torchancen zu. Nach einer halben Stunde hatte Meppen die erste gute Möglichkeit, die aber ungenutzt blieb. Kurz vor der Halbzeit erarbeitete sich Pauline Wimmer die Chance zum 2:0, ihr Schuss ging knapp am Pfosten vorbei und so ging es mit der 1:0-Führung in die Halbzeit.

In der Kabinenansprache wiesen die Trainer daraufhin, dass Meppen nach der Pause deutlich mehr Druck machen wird und sie sollten Recht behalten. Nur wenige Momente nach Wiederanpfiff kamen die Gäste gefährlich vor das Unioner-Tor, doch der Ausgleich konnte verhindert werden. In der 55. Minute gelang den Emsländerinnen dann der Ausgleich nach einer Fehlerkette im Defensivverhalten der Unionerinnen. Es folgten vier unachtsame Minuten, die dem Gegner reichten, um mit 3:1 in Führung zu gehen. Union war zu diesem Zeitpunkt völlig von der Rolle und Meppen nutzte das inkonzequente Abwehrverhalten eiskalt aus. Danach wachten die Köpenickerinnen auf, zeigten Moral und starteten Angriff um Angriff auf das Tor. Nach einer herrlichen Eingabe von Lisa Heiseler erzielte Dina Orschmann ihr zweites Tor und lies die Hoffnung wieder aufleben. Die eingewechselte Jenny Trommer hat den Ausgleich auf dem Fuß, verzieht aber knapp und auch Pauline Wimmer traf nur den Pfosten. In der 85. Minute nutzte Mpepen eine zu kurze Abwehraktion und schob zum 4:2-Endstand ein.

„Wir haben guten, aggressiven, schnellen und kompakten Fußball gezeigt und wollten unbedingt punkten. Abgesehen von den drei Minuten bin ich mit dem Auftritt, der Moral und dem Einsatz meiner Mannschaft zufrieden. Wir konnten vor allem am Ende noch einmal ein bis zwei Gänge höher Schalten als der Gegner“, so Martin Eismann nach dem Abpfiff.

Am nächsten Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführe in Wolfsburg eine schwere Aufgabe auf die Eisernen Ladies.

 

1. FC Union Berlin