FuMA AG Satzung

Seit dem 22. April 2010 ist die FuMA um die AG Satzung reicher. Im Rahmen der Neugestaltung der Satzung des 1. FC Union Berlin wird den Vereinsmitgliedern durch die Arbeit in der AG ermöglicht, die zukünftigen Satzung, und damit auch die Zukunft des Vereins, entscheidend mitzugestalten. Aus dem Kreis der AG-Mitarbeiter entsandte die FuMA in Dirk Gräning und Frank Börner zwei langjährige Unioner und kompetente „Fan-Vertreter“ in die siebenköpfige Satzungskommission (SK). Diese SK besteht aus insgesamt sieben Personen, außer der zweiköpfigen FuMA-Delegation ist jede Abteilung des Vereins einmal vertreten. In der AG Satzung findet die basisdemokratische Grundlagenarbeit statt. Denn ebenso wie die Vertreter der FuMA in der SK nicht ihre persönlichen Meinungen postulieren, sondern die Beschlüsse der AG vertreten, versucht natürlich auch die AG Satzung, als möglichst repräsentatives Sprachrohr für die Mitglieder des 1. FC Union Berlin zu fungieren. In die teils hitzigen Diskussionen werden demzufolge nicht nur persönliche Befindlichkeiten oder Auffassungen eingebracht, sondern auch das aus zahllosen Gesprächen im Stadion, im Fanclub oder beim Gespräch unter der Woche entstehende Meinungsbild der Mitgliedschaft des Verein.

Von Beginn an war der AG überraschend starke und konstante Anteilnahme beschieden, bis heute nehmen fast 25 UnionerInnen regelmäßig an den AG-Sitzungen teil. Die AG ist dabei in ihrer Zusammensetzung ebenso heterogen, andere würden sagen bunt, wie die Schar der Fans und Mitglieder von Union – egal ob hinsichtlich des Alters, Berufs oder Hintergrunds des alltäglichen Fandaseins. Dieser Umstand ist selbstverständlich der Funktion der AG-Mitglieder als Multiplikatoren alles andere als hinderlich. In enger Zusammenarbeit und Koordination mit der SK werden in der AG genau die satzungsrelevanten Themen diskutiert, die für die Mitglieder des Vereins Gewicht besitzen. Den thematischen Rahmen gibt oftmals die SK vor, so dass die Zusammenkünfte der AG Satzung abhängig von den dort erzielten Fortschritten terminiert und thematisch strukturiert werden. Die SK hingegen kann sich im Gegenzug darauf verlassen, dass die zu bearbeitenden Themen in der AG wie immer zeitnah, vor allem aber konstruktiv diskutiert werden, so dass die FuMA-Vertreter klare Mandate in die anschließenden Sitzungen der SFK mitnehmen können. Im Mittel trifft sich die AG alle 8-12 Wochen, in dringenden Fällen kann der Abstand zwischen zwei Sitzungen aber auch nur wenige Tage betragen.

Auch wenn die AG Satzung fraglos nur einen Teil im komplexen Prozess der Satzungsneuschreibung darstellt, hat sie sich inzwischen als wichtiger Bestandteil und effektives Mittel für die Fanmitbestimmung etabliert. Die Bedeutung der Arbeit der AG lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass auch Unionpräsident Dirk Zingler bereits an einer Sitzung teilgenommen hat, um die Verzahnung der Tätigkeiten von AG und SK zu optimieren. Wann die neue Satzung den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt werden kann, kann derzeit noch niemand mit Sicherheit sagen. Die AG Satzung versucht jedoch ihren Teil dazu beizutragen, dass das Ergebnis im Sinne der Unionmitglieder sein wird und ein konsensfähiger Satzungsentwurf vorgelegt werden kann.

1. FC Union Berlin