Oh. So spät schon? :-o

UNION VEREINT. Schulter an Schulter

Union-Stiftung lud zum Neujahrsempfang

Do, 1. Februar 2018
UNION VEREINT. Schulter an Schulter

„Der Starke hilft dem Schwachen“ - das ist die Leitlinie für das gesellschaftliche Engagement des 1. FC Union Berlin. Am gestrigen Abend hatte die im Oktober 2016 gegründete Stiftung des Vereins „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ zum Neujahrsempfang eingeladen.

Auf den Abend eingestimmt wurden die rund 150 Gäste von den SAMBA-KIDS aus Köpenick, die trommelnd den Weg in die Eisern Lounge im Stadion An der Alten Försterei begleiteten. Bevor Jochen Lesching als Vorsitzender des Vorstands der Union-Stiftung die ersten Unioner aufs Podium bat, zeigten die jungen Artisten von CABUWAZI ihr Können. Sowohl die SAMBA-KIDS als auch CABUWAZI werden von der Stiftung "UNION VEREINT. Schulter an Schulter" unterstützt.

Der Schwerpunkt des Abends lag auf der Vorstellung von Projekten, die bereits von der Union-Stiftung gefördert werden. Dazu bat Jochen Lesching die Protagonisten aufs Podium und jeder bekam die Gelegenheit, sich und seine Idee vorzustellen. Musikalische Umrahmung gab es von Roland Krispin.

Den Anfang bei der Projektvorstellung machte "Eisern trotz (t) Handicap". Unter diesem Motto initiierten Sascha Koschitzke und Filip Schnuppe mit Unterstützung von Sebastian Braun und Mario Jänicke, Behindertenbeauftragter der Eisernen, eine besondere Spendenaktionen, um gehandicapten Unionfans in der vergangenen Saison eine gemeinsame Aufwärtsfahrt zum Braunschweig-Spiel zu ermöglichen. Für die laufende Saison ist aktuell ein gemeinsamer Besuch des Union-Auswärtsspiels gegen St. Pauli geplant. Mit dem Projekt wird die Arbeit von Janine Jänicke fortgeführt, die bis zu ihrem tragischen Unfall als Behindertenbeauftragte des 1. FC Union Berlin tätig war und deren Idee der Inklusion auf diesem Weg weitergeführt wird.

Auch die beiden Projekte "Union-Lernzentrum" und "Willkommen im Fußball", die im Anschluss vorgestellt wurden, sind eine Herzensangelegenheit einer verstorbenen Unionerin. Cornelia Laudamus kümmerte sich viele Jahre im Verein um die Nachwuchsarbeit und das soziale Engagement und die Gründung der Union-Stiftung konnte insbesondere auch durch ihr Wirken realisiert werden.

Union-Profi und Stiftungsratsmitglied Michael Parensen stellte zum Abschluss der Interviewrunde sein Projekt "Und niemals vergessen: Lesen, Rechnen, Schreiben" vor. Durch individuelle Lernförderung sollen in den Fußballklassen der Otto-Hahn-Schule die schulichen Leistungen verbessert werden.

Bevor die Gäste den Abend in persönlichen Gesprächen ausklingen ließen, ehrten Jochen Lesching und Union-Präsident Dirk Zingler zahlreiche Unterstützer der Stiftung mit Urkunden und den "Eisernträgern".

Ausführliche Informationen zur Stiftung sind unter www.fc-union-stiftung.de nachzulesen.

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