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DFL-Mitgliederversammlung: 50+1-Regel bleibt

Do, 22. März 2018
DFL-Mitgliederversammlung: 50+1-Regel bleibt

Die Mitgliederversammlung des DFL Deutsche Fußball Liga e.V. hat sich am heutigen Donnerstag (22.03.2018) in Frankfurt am Main mehrheitlich für eine Grundsatzdebatte unter Beibehaltung der 50+1-Regel ausgesprochen.

Im Rahmen der Einholung eines Meinungsbildes stimmten auf Antrag des FC St. Pauli 18 der 34 stimmberechtigten Clubs, darunter der 1. FC Union Berlin, für einen „Prozess zur Verbesserung der Rechtssicherheit sowie weitere Überlegungen hinsichtlich geänderter Rahmenbedingungen unter Beibehaltung der 50+1-Regel“. Vier Clubs votierten gegen diese Formulierung des Antrags, es gab neun Enthaltungen. Drei anwesende und stimmberechtigte Clubs beteiligten sich nicht an der Abstimmung, zwei Clubs fehlten entschuldigt.
 
Über die weiteren Schritte in Bezug auf den beschlossenen Prozess wird das DFL-Präsidium zeitnah beraten und anschließend zunächst die Clubs sowie dann die Öffentlichkeit informieren.

Für die 2. Bundesliga beschlossen die anwesenden Clubs bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung ab der kommenden Saison 2018/19 eine Offline-Phase für den Video-Assistenten – analog zur Bundesliga 2016/17.

Eine offizielle Einführung schon ab Sommer ist auf Basis der gesammelten Erfahrungen und hinsichtlich einer erforderlichen Schulungsqualität für Schiedsrichter mit dieser kurzen Vorlaufzeit nicht zu gewährleisten. In der einjährigen Konzept-Phase soll mit der Ausbildung weiterer Video-Assistenten u.a. aus dem Pool der Schiedsrichter aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga begonnen werden.

Die Technikkosten trägt wie in der Testphase der Bundesliga der DFL e.V. Über die offizielle Einführung von Video-Assistenten bei allen Spielen der 2. Bundesliga ab der Saison 2019/20 werden die 18 Clubs in einem gesonderten Beschluss abschließend entscheiden.