Um diese Zeit isset hier ziemlich leer.

„Gegen Dummheit mit aller Kraft wehren“ – 1. FC Union Berlin und Djurgardens IF setzen Zusammenarbeit fort

Sa, 25. Januar 2014
„Gegen Dummheit mit aller Kraft wehren“ – 1. FC Union Berlin und Djurgardens IF setzen Zusammenarbeit fort

Das Testspiel des 1. FC Union Berlin beim schwedischen Erstligisten Djurgardens IF wurde von schweren Ausschreitungen in der Stockholmer Tele2Arena überschattet, die bereits vor dem Spiel begannen. Nachdem die Polizei die Lage unter Kontrolle gebracht hatte, begann die Partie mit rund 45 Minuten Verspätung. Nach erneuten Auseinandersetzungen wurde das Spiel schließlich in der 72. Minute beim Spielstand von 1:1 abgebrochen.

Beide Vereine wandten sich anschließend gemeinsam an die Öffentlichkeit:

„Wir haben heute erlebt, wie Dummheit sehr vielen Menschen ein lang ersehntes Erlebnis zerstört hat. Auf eine dumme Provokation folgte eine dumme Reaktion, so dass die Partie, die von beiden Seiten mit großem Engagement vorbereitet wurde, in einem Desaster endete. Dagegen werden wir uns mit aller Kraft wehren. Wir verurteilen dieses Verhalten in aller Deutlichkeit! Jeder einzelne daran Beteiligte muss sich bewusst sein, dass er seinem Verein großen Schaden zugefügt hat. Sollten Straftäter ermittelt werden können, werden wir sie unseren Möglichkeiten entsprechend zur Verantwortung ziehen“, kommentierte Union-Präsident Dirk Zingler, der persönlich vor Ort war, die Ereignisse.

Für Djurgardens IF kommentierte Sportdirektor Bosse Andersson das Geschehen: „Wir haben im Dezember begonnen, dieses Spiel vorzubereiten und bis zum heutigen Tag intensiv zusammengearbeitet. Es ist ein trauriger Tag für den Fußball und beide Vereine sind dafür verantwortlich. Wir werden zu klären haben, wie es dazu kommen konnte und wir werden unsere Zusammenarbeit fortsetzen, denn wir lieben Fußball.“

Der 1. FC Union Berlin und Djurgardens IF werden die Ereignisse gemeinsam aufarbeiten und alles daran setzen, die Straftäter des heutigen Tages zu ermitteln. Die freundschaftliche Zusammenarbeit beider Klubs wird von den Ereignissen nicht beeinträchtigt.