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Union trennt sich von Regensburg 2:2

Punkteteilung:

Fr, 12. April 2019
Union trennt sich von Regensburg 2:2

Der 1. FC Union Berlin und der SSV Jahn Regensburg trennen sich am 29. Spieltag der 2. Bundesliga 2:2. Vor 20 243 Zuschauern sorgte Sebastian Andersson für die frühe Führung der Eisernen (12.), Adamyan erzielte vier Minuten später per Strafstoß den Ausgleich. Nach der Pause brachte Al Ghaddioui die Gäste in Führung (58.). Sebastian Polter gelang per Kopf der Ausgleich (83.). Trotz druckvoller Schlussphase konnte sich Union jedoch nicht mit einem weiteren Treffer belohnen.

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Reichel – Prömel, Schmiedebach (60. Zulj) - Abdullahi, Kroos (72. Polter), Hartel (60. Mees) - Andersson

SSV Jahn Regensburg:
Weis – Hein, Nachreiner, Correia, Föhrenbach – Saller (74. Nietfeld), Geipl, Thalhammer, George (82. Palionis) – Adamyan (90. Fein), Al Ghaddioui

Schiedsrichter: Harm Osmers, Holger Henschel, Philipp Hüwe, Florian Lechner

Zuschauer: 20 243

Tore: 1:0 Andersson (12.), 1:1 Adamyan (16. FE), 1:2 Al Ghaddioui (58.), 2:2 Polter (82.)

Im Gegensatz zum 0:0-Unentschieden am vergangenen Wochenende in Dresden veränderte Urs Fischer seine Startelf auf zwei Positionen. Für Akaki Gogia und Joshua Mees rückten Suleiman Abdullahi und Marcel Hartel ins Team. Die erste Chance im Spiel gehörte den Gästen aus Regensburg. Rafal Gikiewicz zeigte sich jedoch bereits in Minute sechs hellwach und parierte im 1:1 gegen den freistehenden Sargis Adamyan. Auf der anderen Seite präsentierte sich der 1. FC Union Berlin kaltschnäuziger. Nach präzisem Seitenwechsel von Felix Kroos brachte Ken Reichel die Kugel von der linken Angriffsseite wuchtig und flach vor den Kasten. Der in der Mitte lauernde Sebastian Andersson drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (12.). Die Führung sollte jedoch nicht lange Bestand haben. Innenverteidiger Florian Hübner prallte der Ball im Strafraum aus Nahdistanz gegen die Hand, Schiedsrichter Harm Osmers entschied auf Strafstoß. Eine zumindest umstrittene Entscheidung (15.). Sargis Adamyan ließ sich davon nicht beirren und verwandelte trocken zum Ausgleich (16.). Die Eisernen taten sich gegen nun gut sortierte Regensburger schwer, Druck in der Offensive zu entwickeln. Der Jahn sorgte vor allem nach schnellen Umschaltsituationen für Gefahr. Union blieb bemüht, richtige Tormöglichkeiten boten sich der Elf von Urs Fischer jedoch nicht. Die Oberpfälzer schlossen in Person von Benedikt Saller von der Strafraukante ab (41.), Rafal Gikiewicz lenkte die Kugel jedoch über die Querlatte. Kurz vor dem Seitenwechsel versuchte Union-Kapitän Christopher Trimmel sein Glück aus gut 16 Metern, jagte den Ball allerdings knapp über die Latte.

Nach dem Seitenwechsel sorgten beide Teams direkt für Gefahr vor dem Tor. Kroos per Kopf (50.) und Abdullahi aus spitzem Winkel (54.) konnten den Ball nicht im Tor unterbringen, auf der Gegenseite rettete Rafal Gikiewicz gegen Al Ghaddioui das Unentschieden (57.). Der Angreifer tauchte nach einem Ballverlust frei vor dem polnischen Schlussmann auf, Gikiewicz lenkte den Ball mit viel Geschick zur Ecke. Nur eine Minute machte es der SSV jedoch besser. Wieder verloren die Köpenicker den Ball im Aufbauspiel, mit einem Befreiungsschlag bediente Kapitän Andreas Geipl erneut Al Ghaddioui, der diesmal die Ruhe behielt und die Gästeführung erzielte (57.). Urs Fischer reagierte und brachte Robert Zulj und Joshua Mees in die Partie. Die Eisernen präsentierten sich jetzt deutlich druckvoller, Regensburg lauerte von nun an ausschließlich auf Konter. Trotz aller Bemühungen und zahlreicher guter Möglichkeiten wollte der Ball nicht im Tor der Oberpfälzer landen, auch dank des glänzend aufgelegten Schlussmannes André Weis. In der 83. Spielminute konnten die Eisernen schließlich doch den Bann brechen, der eingewechselte Sebastian Polter köpfte eine Trimmel-Ecke zum umjubelten 2:2-Ausgleich ein. Union drückte auf den Siegtreffer, beim druckvollen Kopfball von Joshua Mees parierte Weis jedoch abermals überragend, so dass die Partie ohne weiteren Treffer endete.

„Aus meiner Sicht war es ein Spiel mit Höhen und Tiefen, vor allem von meiner Mannschaft. 60 Minuten hatten wir ein Tief, 30 Minuten ein Hoch. Erst als wir nichts mehr zu verlieren hatten, haben wir endlich das umgesetzt, was wir vorhatten. Obwohl das Spiel gut für uns begonnen hat, hatte ich irgendwie das Gefühl, dass wir keine Sicherheit in unserem Auftritt hatten. Regensburg war aus meiner Sicht lange die bessere Mannschaft. Trotzdem fand ich die Reaktion meiner Mannschaft sehr gut, wie sie sich dagegengestemmt und gewehrt hat. Schlussendlich haben wir den Punkt verdient“, lautete das Fazit von Urs Fischer.

Am kommenden Wochenende steht für den 1. FC Union Berlin das Auswärtsspiel bei der Spielvereinigung Greuther Fürth auf dem Plan. Der Anpfiff am Ostersonnabend, dem 20.04.2019, erfolgt um 13:00 Uhr im Sportpark Ronhof Thomas Sommer.

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