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Union bleibt dran

3:0-Heimsieg gegen Magdeburg:

So, 12. Mai 2019
Union bleibt dran

Der 1. FC Union Berlin gewinnt am 33. Spieltag der 2. Bundesliga mit 3:0 gegen den 1. FC Magdeburg, der Relegationsplatz ist den Eisernen aufgrund der Tordifferenz damit kaum noch zu nehmen. Im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei brachte Grischa Prömel die Fischer-Elf früh in Front (8.), Sebastian Polter erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 (31.). Kurz vor Ende der Partie sorgte erneut Polter für die endgültige Entscheidung (90.+6). Während sich der 1. FC Union Berlin mit dem Sieg den dritten Platz sicherte, kehrt der 1. FC Magdeburg ein Jahr nach dem Aufstieg in die 3. Liga zurück.

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Reichel (79. Lenz) – Prömel, Schmiedebach, Zulj (90. + 6 Hartel), Mees (72. Kroos) – Polter, Andersson

1. FC Magdeburg:
Loria – Müller, Ignjovski (73. Rother), Erdmann – Bülter, Chahed (59. Lewerenz), Hammann, Perthel, Preißinger – Lohkemper (59. Costly), Beck

Schiedsrichter: Robert Schröder, Tim Skorczyk, Daniel Riehl, Jonas Weickenmeier

Zuschauer: 22 012

Tore: 1:0 Prömel (8.), 2:0 Polter (31.), 3:0 Polter (90.+6.)


Im erneut ausverkauften Stadion An der Alten Försterei begann das Duell der Köpenicker mit den abstiegsbedrohten Magdeburgern hektisch, beide Teams waren darauf bedacht keinen Fehler zu machen. Union schüttelte jedoch schon in der achten Spielminute die Nervosität ab und ging mit der ersten gefährlichen Szene in Führung. Nach einer Flanke von Kapitän Christopher Trimmel parierte FCM-Schlussmann Giorgi Loria zwar zunächst den Kopfball von Sebastian Andersson, gegen den nachsetzenden Grischa Prömel (8.), hatte der Torhüter jedoch das Nachsehen. Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Hausherren das Geschehen auf dem Platz. Magdeburg zeigte sich zwar bemüht, hatte der gut gestaffelten Union-Defensive jedoch wenig entgegenzusetzen. Marius Bülter zielte aus der Distanz deutlich zu hoch (17.), ein direkt getretener Freistoß von Timo Perthel bereitete Rafal Gikiewicz keine Probleme (21.). Die Eisernen ließen den Ball gut laufen, Prömel versuchte sein Glück von der Strafraumkante, Loria parierte jedoch. Robert Zulj verbuchte den nächsten Torabschluss, sein Freistoß verpasste den Kasten der Gäste jedoch um ein gutes Stück (25.). Sechs Minuten später machte es Sebastian Polter besser. Bedient von Sturmpartner Sebastian Andersson, der einen Abspielfehler von Rico Preißinger ausnutzte, bugsierte Polter den Ball zum 2:0 über die Linie (31.). Magdeburg antwortete umgehend, Felix Lohkempers abgefälschter Schuss rauschte jedoch knapp am langen Pfosten vorbei (33.). Union dominierte weiter das Geschehen, Trimmel setzte einen wuchtigen Schuss aber ein wenig zu hoch an. Kurz vor dem Seitenwechsel parierte Loria einen abgefälschten Abschluss von Joshua Mees. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fasste sich auch Magdeburgs Preißinger noch einmal ein Herz aus der Distanz, auch dieser Abschluss landete jedoch über der Querlatte.

Beide Teams kamen ohne personelle Veränderungen aus der Kabine, Andersson versuchte umgehend, Grischa Prömel per Flugball in Szene zu setzen, der Mittelfeldmotor verpasste den Ball im Strafraum jedoch um wenige Zentimeter. Trotz des Rückstandes gaben sich die Gäste nicht auf, Timo Perthel zirkelte einen Freistoß hauchdünn am Tor vorbei (49.). Union ließ die Partie nach dem Seitenwechsel kontrollierter angehen, setzte aber auch immer wieder Nadelstiche nach vorn. Polter prüfte Loria nach einem Trimmel-Freistoß per Kopf vergeblich, auch ein Schuss aus spitzem Winkel fand den Weg nicht ins Ziel (66.). In der Nachspielzeit behauptete sich Sebastian Polter noch einmal im Strafraum der Gäste gegen Timo Perthel und setzte mit seinem 3:0 aus kurzer Distanz den Schlusspunkt der Partie.

„Es ist heute nicht ganz einfach, auf der einen Seite steht ein Trainer der gewonnen hat, auf der anderen einer, der abgestiegen ist. Ich habe ein sehr gutes Union in der ersten Hälfte gesehen – griffig, gut im Spiel, sehr effizient. Allein von den Anteilen war es aber ein ausgeglichenes Spiel. Die Effizienz vor dem Tor brauchten wir heute, dass wir früh in Führung waren, spielte uns in die Karten. In der zweiten Halbzeit haben wir einen Gang zurückgeschaltet, das hatten wir uns nicht so vorgenommen, sondern wollten genauso aktiv bleiben wie in der ersten Hälfte. Das ist uns nicht so gut gelungen. Wir haben aber 3:0 gewonnen, da darf man auch mal zufrieden sein“, so Union-Trainer Urs Fischer in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Am 34. Spieltag tritt der 1. FC Union Berlin auswärts beim VfL Bochum an. Der Anpfiff im Vonovia Ruhrstadion erfolgt am Sonntag, dem 19.05.2019 um 15:30 Uhr.

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