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Die Eisernen Ladies starten mit einem 4:1-Sieg gegen Rostock

Di, 06. März 2018
Die Eisernen Ladies starten mit einem 4:1-Sieg gegen Rostock

Mit einem 4:1-Sieg gegen den Rostocker FC starten die Eisernen Ladies in das neue Punktspieljahr. Trainer Falko Grothe schickte folgende Elf auf den Rasen:

Hornschuch - Welke, Niesler, Görsdorf, Gierth, Wolter (73. Bach), Weidt, Schrey (62. Ahlswede), Emini, Heiseler, Trommer (70. Zander Zeidam)

Die Unionerinnen kamen nur schwer in Partie und fanden in der erste Hälfte wenige Mittel gegen die Rostocker 5er-Kette. In der 29. Minute kam es zum Ballverlust im Spielaufbau, Rostock spielte den Konter schnell aus und ließ Sarah Hornschuch im Tor keine Chance. Bis zum Gegentor war das Chancenverhältnis mit jeweils drei Torchancen auf beiden Seiten ausgeglichen. Der Gegentreffer war ein Weckruf für die Eisernen Ladies. Nur wenige Minuten später trat Lena Wolter eine Ecke, die von der Rostocker Torhüterin abgefälscht wurde und am zweiten Pfosten köpfte Elisa Emini zum Ausgleich ein. Es folgten noch weitere Chancen durch Lisa Heiseler und Elisa Emini kurz vor Ende des ersten Durchgangs, die aber ungenutzt blieben.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte der 1. FC Union Berlin den Druck und erspielte sich sieben guten Chancen in 13 Minuten. Darunter auch den 2:1-Führungstreffer - erneut trat Lena Wolter eine Ecke und aus kurzer Distanz köpfte Elisa Emini zur Führung ein (52.). Die einzige größere Chance für Rostock entstand in der 64. Minute, als die Angreiferin plötzlich frei vor Sarah Hornschuch auftauchte, die cool blieb und den versuchten Lupfer entschärfte. In der 67. Minute gelang Lisa Heiseler das 3:1, nachdem sie einen gechipten Ball von Lena Wolter direkt an der herauseilenden Torhüterin vorbeilegte und in das leere Tor schoss. In der Schlussphase der Partie tauchten Maria Pia Zander-Zeidam, Lisa Heiseler und Josephine Ahlswede frei vor dem Tor auf, konnten den Ball allerdings nicht dort unterbringen. Kurz vor Abpfiff passte Maria Pia Zander-Zeidam frei vor der Torhüterin auf die mitgelaufene Lisa Heiseler, die nur noch einschieben musste und den 4:1-Endstand perfekt machte (92.).

"Wir haben es gegen die sehr kompakt agierenden Rostockerinnen in der ersten Hälfte nicht geschafft Spieltempo aufzunehmen, hinzu kamen viele Bälle, die wir leichtfertig hergeschenkt haben. Das Unentschieden zur Halbzeit spiegelte bis dahin auch den 
Spielverlauf wieder. In der zweiten Hälfte zeigten wir uns zielstrebiger und konnten viele deutliche Torchancen erspielen, von denen wir allerdings zu wenige genutzt haben. Insgesamt haben wir es einfach nicht geschafft an die Leistungen der Vorbereitung anzuknüpfen, auch wenn am Ende drei Punkte stehen. Wir haben aber in dieser Woche gegen Borussia Pankow und den Bischofswerdaer FV gleich zwei mal die Möglichkeit nicht nur ein gutes Ergebnis einzufahren, sondern auch verbessert miteinander Fußball zu spielen", erklärt Falko Grothe.

Am Mittwoch spielen die Eisernen Ladies im Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Pankow um 19 Uhr in der Hämmerlingstraße. Im Vergleich zu Sonntag wird Josephine Ahlswede 
fehlen, dafür sind Elisa Schindler und Lisa Fröhlich wieder verfügbar.