NOCH oder SCHON online???

U17 unterliegt Magdeburg

Heimniederlage:

Sa, 01. Oktober 2022
U17 unterliegt Magdeburg

Die B-Junioren des 1. FC Union Berlin verlieren am 7. Spieltag der Junioren-Bundesliga zuhause mit 1:3 (0:2) gegen den 1. FC Magdeburg.

1. FC Union Berlin: Rodtnick – Markgraf (67. Minute Lämmerhirt), Wardau, Schönwald, Kortebusch – Hoffmann, Friedrich (67. Zirarov), Pick, Levis – Giegold, Badran (67. Hounsa)

1. FC Magdeburg: Güldner – Dolla, Hamidovic, Kastanov, Behlendorf – Lorenz, Eichholz (77. Köppe), Mergner (87. Heinrich), Baars. Grabenberg – Madumere  (84. Achtenberg)

Tore: 0:1 Mergner (18. Minute), 0:2 Hamidovic (36.), 1:2 Kastanov (ET), 1:3 Hamidovic (80.)

Zuschauer: 75

Spielbericht:

1. Hälfte

Das Spiel begann unter Dauerregen, was beide Teams nutzten, um sofort Tempo in die Partie zu bringen. Für die Eisernen mündete das bereits in der 2. Minute in der ersten Chance: Der Schuss aus kurzer Distanz landete aber am Außenpfosten. Nur kurze Zeit später hatte auch Magdeburg den ersten gefährlichen Abschluss, den der Köpenicker Keeper zur Ecke klären konnte. 

In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kein Team konnte sich ein Übergewicht erarbeiten und Chancen blieben in dieser Phase Mangelware. Einzig durch Standardsituationen kamen beide Mannschaften vor das gegnerische Tor. Das änderte sich Mitte der ersten Hälfte: Mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff gingen die Blau-Weißen direkt in Führung. Über die rechte Seite spielten sie sich bis an die Grundlinie vor, von wo der Ball flach in die Mitte gespielt wurde. Dort war der Angreifer kurz vor dem Verteidiger am Ball und konnte ihn im Fallen hoch unter die Latte versenken.

Wenige Minuten später waren die Köpenicker nochmals mit einer Kopfballchance nach Flanke von links vor dem gegnerischen Tor präsent. Der Abschluss landete aber in den Armen des Torwarts. Zum Ende der ersten Hälfte waren die Bördeländer dann wieder gefährlicher und belohnten sich dafür. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld rutschte in der Mitte durch, so dass der Ball am langen Pfosten von einem freien Magdeburger Spieler eingeschoben werden konnte.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Blau-Weißen aus einem Konter noch einen weiteren Abschluss, der am Außennetz landete. Im Anschluss pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit.

2. Hälfte

Die zweite Hälfte begann ganz anders, als die erste Hälfte endete. Union war direkt druckvoll mit deutlich mehr Bewegung nach vorn unterwegs. Bereits wenige Minuten nach Beginn resultierte das in einem Lattentreffer, nachdem man sich über die rechte Seite gut bis zur Grundlinie vorspielte und dann den Rückpass an die Strafraumgrenze spielte. Picks Abschluss landete an der Querlatte, bevor der Ball geklärt wurde. Die anschließende Ecke führte dann zum verdienten Anschlusstreffer. Der Verteidiger kann vor dem einlaufenden Badran nur noch ins eigene Tor klären.

Die rot-weißen Nachwuchskicker blieben in der Folge am Drücker und kamen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Mitte des zweiten Abschnitts gab es dann die große Chance zum Ausgleich: Nach einer geklärten Ecke, wird der Ball wieder vor das Tor gebracht und auf einmal taucht Badran ganz allein vor dem Keeper auf. Den guten Schuss kann der Magdeburger Keeper aber stark parieren.

In der letzten Viertelstunde kamen beide Teams nochmals zu vielversprechenden Angriffen, konnten aber keinen Profit daraus ziehen. Bis der Schiedsrichter zehn Minuten vor Schluss auf Elfmeter entschied. Zuvor rutschte der Unioner Verteidiger weg, konnte so den Ball nicht mehr klären und musste sich mit einem Foul behelfen. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und war zeitgleich die letzte zählbare Aktion des Spiels. In den letzten Minuten der Partie passiert nichts mehr, bevor der Referee das Spiel beendet.

Stimme zum Spiel:

Der Unioner Trainer Daniel Schulz ist mit dem Auftritt seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden: „Wir haben keine gute erste Hälfte gespielt und liegen zurecht zur Halbzeit hinten. Die zweiten 45 Minuten sind dann deutlich besser – vor allem was Willen und Bereitschaft betrifft. Wir können sogar den Ausgleich erzielen, bevor uns der Elfmeter dann das Genick bricht. Am Ende ist die Niederlage insbesondere aufgrund der ersten Hälfte leider verdient.“

Ausblick:

Am kommenden Samstag, dem 8.10., geht es für die Eisernen weiter mit der Auswärtspartie gegen den Niendorfer TSV. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr auf dem Sportplatz Sachsenweg in Hamburg.