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Sport-Club Freiburg vs 1. FC Union Berlin

2. Bundesliga - 17. Spieltag

Freiburg vs 1. FC Union

2. Bundesliga - 17. Spieltag

Sa., 05. Dezember 2015, 13:00 Uhr
Schwarzwald-Stadion
3 : 0
24.000
spätherbstlich, sonnig, 10 Grad
SR: Günter Perl (Pullach) | Assistenten: Thomas Stein und Michael Emmer | Vierter Offizieller: Timo Gerach

Nichts zu holen im Breisgau: Union unterliegt dem SC Freiburg mit 0:3

Spielbericht

Unions Cheftrainer Sascha Lewandowski sorgte bei seiner Aufstellung für eine kleine Überraschung. Erstmals unter der Regie des Übungsleiters durfte Collin Quaner von Beginn an ran. Der Angreifer kam für Steven Skrzybski ins Spiel, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Insgesamt sah die Aufstellung in einer 3 – 5 – 2-Grundordnung wie folgt aus:

Haas – Trimmel, Leistner, Parensen – Kessel, Zejnullahu, Fürstner (46. Daube), Thiel – Kreilach (46. Skrzybski) – Quaner (79. Korte), Wood

Das Spiel zwischen dem Tabellenführer aus dem Breisgau und dem 1. FC Union Berlin begann verhalten. Freiburg war vor heimischem Publikum in den Anfangsminuten um Spielkontrolle und Dominanz bemüht. Die Berliner waren in ihren Offensivbemühungen viel zu passiv. In der Defensive jedoch standen die Eisernen stabil und ließen nur selten gefährliche Freiburger Angriffe zu. Eine Standardsituation verhalf dem Bundesliga-Absteiger dann zum Führungstreffer. Den strammen Schuss aus 22 Meter Torentfernung parierte Union-Keeper Daniel Haas mit großer Mühe, den zweiten Ball jedoch spielte Immanuel Höhn mit viel Übersicht an den Fünfmeterraum, wo Maik Frantz, völlig alleingelassen, nur noch einschieben musste (23.). Zum Leidwesen der mehr als 2.000 Schlachtenbummler aus Berlin-Köpenick, dauerte es nur sieben weitere Minuten bis zum zweiten Gegentreffer. Wieder war es ein Standard, der die Badener gefährlich vor den Union-Kasten brachte. Vincenzo Grifo schlug die Freistoßflanke in die Mitte, wo Marc-Oliver Kempf am höchsten stieg und den Ball per Kopf in den Tor-Knick beförderte. Geschockt, aber keineswegs entmutigt spielten die Gäste weiter. Kurz vor der Pause hätte der kämpferische Aufwand durchaus mit dem Anschlusstreffer belohnt werden können. Ein guter Abschluss von Maximilian Thiel verfehlte das Ziel um Millimeter. Der Ball klatschte an den Pfosten und von dort zurück ins Feld (43.). Mit dem Zwei-Tore-Rückstand aus Sicht der Eisernen ging es in die Pause.  

Auch in der zweiten Hälfte war der Tabellenführer das spielbestimmende Team. Union kämpfte, war in der Offensive jedoch über 90 Minuten viel zu harmlos. Nur selten kamen die Berliner gefährlich vor das Tor von Freiburg-Keeper Alexander Schwolow. Eine dritte Standardsituation beendete dann die letzten Hoffnungen der kühnen Union-Fans, die ihre Mannschaft 90 Minuten bedingungslos anfeuerten. Immanuel Höhn stand nach einem Eckball am zweiten Pfosten frei und schoss zum 3:0 ein (69.). Chancen zum Ehrentreffer ergaben sich für Dennis Daube (68.) und Bobby Wood (90.), aber auch hier fehlte die Konsequenz, die auf der Gegenseite das Freiburger-Spiel an diesem Tag ausmachte. Am Ende blieb es beim 0:3 aus Sicht der Köpenicker.

„Wir könnten es uns einfach machen und sagen, Freiburg war uns einfach überlegen. Da wären wir nicht die Ersten gewesen, die das hier anerkennen müssen. Ich bin aber trotzdem davon überzeugt, dass wir mit unserer Mannschaft für eine Überraschung hätten sorgen können. Dafür hätten wir in vielen Situationen jedoch anders agieren müssen. Wir waren in den ersten 30 Minuten viel zu passiv. In der zweiten Hälfte haben wir dann einiges besser gemacht. Da gab es eine Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach dem dritten Gegentreffer war das Spiel dann leider erledigt. Letztendlich hat Freiburg am Ende einfach über weite Strecken dominiert“, so ein enttäuschter Sascha Lewandowski nach dem Spiel.

Bereits am kommenden Wochenende steht für die Vereine der 2. Bundesliga der Rückrundenauftakt auf dem Programm. Die Eisernen treffen am 18. Spieltag auf Fortuna Düsseldorf. Die Partie in der ESPRIT arena wird am Samstag, dem 12.12.2015 um 13:00 Uhr angepfiffen.

Steven Skrzybski

Steven Skrzybski

ist Spieler des Tages bei unserem Spiel gegen Freiburg

Steven Skrzybski

ist Spieler des Tages gegen Freiburg

SpielStatistiken

Sport-Club Freiburg vs 1. FC Union Berlin

1 Gelbe Karten 1
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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