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1. FC Union Berlin vs TSV 1860 München

2. Bundesliga, 34. Spieltag

1. FC Union vs 1860

2. Bundesliga, 34. Spieltag

So., 11. Mai 2014, 15:30 Uhr
An der Alten Försterei
1 : 1
21.717
nasskalt, 13 Grad
SR: Frank Willenborg

Assistenten: Sven Jablonski, Dirk Wijnen

Vierter Offizieller: Marcel Unger

Kohlmann trifft zum Abschied: Union spielt 1:1 gegen 1860 München

Spielbericht

Bei seinem letzten Spiel als Trainer des 1. FC Union Berlin gab Uwe Neuhaus den langjährigen Unionern Jan Glinker (13 Jahre) und Christian Stuff (8 Jahre) zu deren Abschied die Chance in der Startaufstellung. Dagegen fehlte neben dem verletzten Mario Eggimann, auch Damir Kreilach. Der Kroate hatte in Aalen seine zehnte Gelbe Karte gesehen und musste von der Tribüne aus zusehen. In die Mannschaft rückte zudem Martin Dausch, der seine muskulären Probleme auskuriert hatte. Benjamin Köhler zog sich beim Aufwärmen einen Faserriss in der Rückseite des linken Oberschenkels zu. Für den Routinier kam somit Björn Jopek kurzfristig zum Startelf-Einsatz. Die Aufstellung stellte sich taktisch in einem 4 – 1 – 4 – 1-System dar:

Glinker – Pfertzel, Stuff, Schönheim, Kohlmann – Parensen – Quiring, Mattuschka, Dausch (71. Skrzybski), Jopek (64. Zejnullahu) – Brandy

Vor dem Anpfiff nahm Union-Präsident Dirk Zingler gemeinsam mit Nico Schäfer, kaufm.-org. Leiter von Unions Lizenzspielerabteilung, die Verabschiedung von Uwe Neuhaus, Jan Glinker, Christian Stuff, Marc Pfertzel und Patrick Kohlmann am Mittelkreis des Spielfeldes vor. Die Union-Familie spendete Applaus und bedachte Spieler sowie Trainer nochmals mit ausgedehnten Sprechchören. Dann wurde es mit dem Anpfiff sportlich. Die Begegnung begann dabei ausgesprochen ruppig. Christopher Quiring und Sören Brandy machten Bekanntschaft mit der Zweikampfhärte der Gäste, die sich im Anschluss mit Chancen der Köpenicker konfrontiert sahen. Erst zog Björn Jopek aus der Distanz ab, was für Gabor Kiraly im Löwen-Tor kein Problem darstellte (7.). Dann scheiterte Sören Brandy aus spitzem Winkel am aufmerksamen Schlussmann der Münchener (9.). Beide Mannschaften wollten den 21.717 Zuschauern im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei nochmal etwas zeigen. Dann schlug die Elf von 1860-Interimscoach Markus von Ahlen nach einer Ecke eiskalt zu. Grzegorz Wojtkowiak köpfte das Leder von der Fünfmeterraumgrenze ins lange Eck (17.). Union schreckte der Gegentreffer nicht. Die Platzherren drängten auf den Ausgleich und kamen zu Gelegenheiten. Doch verpasste der am langen Pfosten lauernde Sören Brandy eine Flanke von Martin Dausch und hielt Gabor Kiraly den straffen Flachschuss von Björn Jopek aus 16 Metern (18./20.). Die Löwen nutzten sieben Minuten vor dem Pausenpfiff eine sehr gute Einschussgelegenheit nicht. Sowohl Bobby Wood, als auch Yuya Osako rutschten im Zentrum an der scharfen Hereingabe von Moritz Stoppelkamp vorbei. 

Die Mannschaften hatten soeben die Seiten gewechselt, da schlug der Ball im Tornetz hinter Gabor Kiraly ein. Den Ausgleich hatte in seinem letzten Spiel für Union Patrick Kohlmann besorgt. Der Linksverteidiger traf mit seinem schwächeren rechten Fuß aus gut 18 Metern (49.). Das Traumtor schien die Gastgeber zu beflügeln. So war Sören Brandy mit dem Kopf zu Stelle, als sich die schulbuchmäßige Flanke von Martin Dausch in den Strafraum senkte. Der Ball strich nur knapp am Lattenkreuz vorbei (56.). Das Duell beruhigte sich nach der zwischenzeitlichen Drangphase des Gastgebers etwas und pendelte vorrangig zwischen den Strafräumen hin und her. Dabei hatte Union mehr von der Partie und zeigte über den eingewechselten Eroll Zejnullahu einige sehenswerte Kombinationen. Ein weiterer Treffer wollte bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Frank Willenborg jedoch nicht fallen. So trennte sich Union von 1860 München mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.

„Wir haben etwas gebraucht, um in das Spiel zu kommen – wie so häufig in den letzten Wochen. Ich freue mich, dass wir zumindest den Sprung auf Platz 9 hinbekommen haben“, so Sören Brandy nach dem Abpfiff.

Nach dem Duschen ging es für die Mannschaft zur Autogrammstunde mit den Anhängern. Am Montag kommen die Spieler letztmalig zusammen und verabschieden sich anschließend in die verdiente Sommerpause.

"Alle werden sich reinknien": Union bestreitet Saisonfinale gegen 1860 München

Vorbericht

Die letzte Woche der Saison 2013/14 steht beim 1. FC Union Berlin ganz im Zeichen des Abschiedes. Neben Trainer Uwe Neuhaus, Marc Pfertzel und Patrick Kohlmann, erleben auch zwei Spieler, die außergewöhnlich lange in Diensten der Eisernen standen, ihr letztes Heimspiel im Stadion An der Alten Försterei. Abwehrspieler Christian Stuff (8 Jahre) und Torhüter Jan Glinker (13 Jahre) haben den Weg und die Entwicklung des Vereins ganz besonders lange begleitet. Die beiden Protagonisten der letzten Spieltags-Pressekonferenz schauten nochmals auf ereignisreiche Jahre zurück, bevor der Blick in die Zukunft ging.

"Ich habe mich bei Union immer sehr wohl gefühlt. Deshalb stand für mich nie zur Diskussion, den Verein zu verlassen", sagte Jan Glinker, der als aktuell dienstältester Spieler über erste Einsätze in Liga 2 und nach Abstiegen in die Regional- und Oberliga als langjährige Nummer 1 am Ende wieder in die zweithöchste Spielklasse vordrang. Für die Partie gegen die Löwen hat der viermalige "Unioner des Jahres" gute Chancen auf einen Einsatz von Beginn an.

Auch Christian Stuff erlebte bewegte Jahre bei den Eisernen, die dabei weitaus positiver gefärbt waren. "Als ich kam, war Union gerade in die Regionalliga aufgestiegen. Es war damals nicht abzusehen, was hier entstehen würde. Wir wollten zu diesem Zeitpunkt die Klasse halten, was dann kam war rückblickend beachtlich und sehr schön", so der 1,99 Meter große gebürtige Berliner, der ebenfalls auf einen Einsatz am Sonntag hoffen darf.

Dem emotionalen Abschied vor dem Anpfiff, folgt eine letzte sportliche Aufgabe auf dem Rasen, welche die Union-Profis gewissenhaft angehen werden. "Ich bin davon überzeugt, dass alle sich nochmal reinknien, um das Spiel zu gewinnen. Gerade weil es in den letzten Wochen nicht gut lief. Das letzte Heimspiel, der anschließende Saisonabschluss - ich finde es sehr wichtig, dass wir uns dort nochmal gut präsentieren. Auch um mit einem guten Gefühl aus dem Spiel zu kommen", so Christian Stuff. 

Bis auf Mario Eggimann kann Uwe Neuhaus in seinem letzten Spiel als Trainer des 1. FC Union Berlin auf das gesamte Spieler-Personal zurückgreifen.

Im Anschluss an die Begegnung sind alle Unioner herzlich eingeladen, die Saison bei Livemusik gemeinsam mit dem Team ausklingen zu lassen. Ab 17:30 Uhr spielen "Ulli und die Grauen Zellen" live auf der Bühne im Biergarten Hämmerlingstraße. Erfrischt und ein wenig erholt vom Spiel erscheint gegen 18:15 Uhr schließlich die gesamte Lizenzmannschaft samt Trainerteam zur Autogrammstunde. Zudem startet der Dauerkartenverkauf für die Saison 2014/15 an den Kassen 18 & 19. Für Kartenabholungen ist das Ticketoffice ab 12:00 Uhr geöffnet, der Dauerkartenverkauf startet auch dort mit dem Abpfiff. 

Die Stadiontore öffnen am Sonntag um 14:00 Uhr. Anstoß der Partie ist um 15:30 Uhr.

Patrick Kohlmann

Patrick Kohlmann

ist Spieler des Tages bei unserem Spiel gegen 1860

Patrick Kohlmann

ist Spieler des Tages gegen 1860

SpielStatistiken

1. FC Union Berlin vs TSV 1860 München

0 Gelbe Karten 1
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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