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1. FC Union Berlin vs Karlsruher SC

2. Bundesliga, 29. Spieltag

1. FC Union vs KSC

2. Bundesliga, 29. Spieltag

Sa., 03. April 2010, 13:00 Uhr
An der Alten Försterei
1 : 1
12.670
SR: Sascha Thielert (Buchholz i. d. Nordheide)

Frühe Führung, schneller Ausgleich: Union spielt 1:1 gegen den KSC

Spielbericht

Statistik:

8 Schüsse gesamt 8
3 Schüsse auf das Tor 3
3 Schüsse neben das Tor 4
2 Abgeblockte Schüsse 1
7 Ecken 4
29 Flanken 17
54% Ballbesitz in % 46%
40% Gewonnene Zweikämpfe am Ball in % 60%
77% Pässe gelungen in % 73%
60% Pässe gelungen in gegn. Hälfte in % 61%
24 Fouls 11
5 Abseits 2


Das Spiel begann rasant, Union versuchte sofort Druck zu machen und wurde in der 10. Minute belohnt, als der Schiedsrichter ein Handspiel im Karlsruher Strafraum mit einem Elfmeter für Union ahndete. Der "Herr des ruhenden Balls", Torsten Mattuschka, ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:0. Die Karlsruher antworteten ebenfalls energisch und konnten nur fünf Minuten später durch Anton Fink ausgleichen. In der Folge hatten nun beide Mannschaften Gelegenheiten, in Führung zu gehen, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht gelingen.

Bei Union hatte Uwe Neuhaus zu Beginn mit zwei Änderungen in der Startformation überrascht. Für den seit Wochen glücklosen John Jairo Mosquera rückte Kenan Sahin in die Mannschaft, Bernd Rauw ersetzte Daniel Göhlert in der Innenverteidigung. Insbesondere Sahin erwies sich als ständiger Unruheherd für die Verteidigung der Gäste, die sich bei Keeper René Miller bedanken konnten, dass sie am Ende zumindest einen Punkt mitnehmen durften. Die Eisernen wollten dieses Spiel zwar gewinnen, aber auch auf keinen Fall verlieren und so scheuten sie im zweiten Durchgang das allerletzte Risiko in der Offensive.

Beiden Trainern war im Anschluss allerdings die Unzufriedenheit mit dem Ergebnis deutlich anzumerken. KSC-Coach Markus Schupp holte jedoch zunächst zu einem großen Lob für die Gastgeber aus: "Ich möchte dem 1. FC Union Berlin ein großes Kompliment machen. Hier in dieses Stadion einzulaufen, diese Atmosphäre zu erleben ist einfach geil. Ein tolles Stadion, eng und unglaublich intensiv - das macht richtig Spaß hier. Mit dem Ergebnis müssen wir leben, denn Union hatte die klareren Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden."

Union-Trainer Uwe Neuhaus war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, zeigte aber Verständnis für seine Mannschaft: "Wir wollten unbedingt drei Punkte, das haben wir nicht geschafft. Wir haben viel versucht, aber das entscheidende Tor nicht erzielen können. Wir brauchen aus den letzten fünf Spielen unbedingt noch einen Dreier und den werden wir auch holen, davon sind wir absolut überzeugt."
Leichter wird die Aufgabe natürlich nicht, denn die nächsten Gegner sind die absoluten Top-Mannschaften der Liga. Zunächst wartet am nächsten Samstag (10.04.10) der 1. FC Kaiserslautern auf die Berliner, eine Woche (17.04.10) später empfängt Union im bereits ausverkauften heimischen Stadion den FC St. Pauli.

In Schlagdistanz:

Vorbericht

Mit 2:3 musste sich Union im Hinspiel im Karlsruher Wildpark-Stadion geschlagen geben. Für den Ausgleich reichte es damals trotz imposanter kämpferischer Leistung in der 2. Halbzeit nicht. Am Ostersonnabend haben die Eisernen nun die Chance, sich für die Niederlage zu revanchieren und mit einem Heimsieg für Ruhe in der aufflammenden Abstiegsdiskussion zu sorgen.

Für den KSC ist die Saison bislang sicher eine absolute Enttäuschung. Gespickt mit Ex-Erstligaspielern und an guten Tagen enorm spielstark, hängt die Elf von Trainer Markus Schupp in den Niederungen der Tabelle fest. Mit 34 Punkten ist die Mannschaft zwar nicht in akuter Abstiegsgefahr, richtig sicher ist sie aber ebenfalls nicht und wird deshalb wohl auch auf drei Punkte aus Berlin hoffen. Immerhin wurde zuletzt den noch im Aufstiegsrennen befindlichen Düsseldorfern ein 1:1-Unentschieden abgetrotzt. Für einen Befreiungsschlag konnten die Badener jedoch nicht sorgen.

Dagegen setzt Union-Trainer Uwe Neuhaus am Samstag voll auf die Stärken seiner Mannschaft: Teamgeist, körperliche Fitness und Aggressivität. „Wir werden den Kampf annehmen und müssen versuchen, an die Leistung von Frankfurt anzuknüpfen – natürlich ohne die individuellen Fehler, die uns dort den Sieg gekostet haben. Karim Benyamina hat endlich wieder getroffen, das wird auch den anderen Stürmern Mut machen, den  vermeintlichen „Torfluch“ zu überwinden“, so der Coach der Köpenicker.

Verzichten muss Neuhaus auch in diesem Spiel auf die verletzten Paul Thomik, Björn Brunnemann, Michael Parensen und Carsten Busch. Eventuell stößt Stürmer Shergo Biran wieder zum Kader, der zwar noch leichte Probleme mit dem verletzten Ellenbogen hat, jedoch wieder mit der Mannschaft trainiert.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet am Samstag um 11:30 Uhr seine Tore. Anstoß der Partie 1. FC Union Berlin vs. Karlsruher SC ist um 13:00 Uhr.

SpielStatistiken

1. FC Union Berlin vs Karlsruher SC

3 Gelbe Karten 2
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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Datum Heim Ergebnis Gast