Sonntag
24.02.2013

1. FC Union Berlin bedauert Ereignisse rund um das Stadion in Köln

Nach Angaben der Kölner Polizei kam es rund um das Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin beim 1. FC Köln zu Auseinandersetzungen zwischen einigen der über 3.000 mitgereisten Union-Anhänger und Kölner Fans. Dabei wurden offenbar Personen verletzt und es entstand Sachschaden. Zu Ursachen der Verletzungen machte die Kölner Polizei keine Angaben. Gegen ca. 80 Personen, die zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen wurden, wird polizeilich ermittelt.

Der 1. FC Union Berlin verurteilt grundsätzlich Gewalt im Umfeld von Fußballspielen. Auseinandersetzungen dieser Art entsprechen in keiner Weise der Fußballkultur, für die Union eintritt. „Zu den Geschehnissen in Köln können wir uns derzeit nicht konkret äußern, da wir bisher keine Informationen von Seiten unserer beteiligten Anhänger haben. Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine Beurteilung der Situation ausschließlich auf der Grundlage von Polizeiangaben verfrüht wäre“, so Lars Schnell, Fanbeauftragter des 1. FC Union Berlin, und ergänzt: „Die Fantrennung im öffentlichen Straßenland war Aufgabe der Kölner Polizei und sie muss die Frage beantworten, wie eine solche Situation überhaupt entstehen konnte. Das was uns gemeinsam mit der Berliner Polizei in Berlin immer wieder gelingt, ist dort nicht gelungen. Eine Situation, in der Ultras des Gastvereins im Eingangsbereich Waldseite des Stadions An der Alten Försterei ankommen, wäre in Köpenick ausgeschlossen.“

Im Bemühen, den Hergang der Ereignisse aufzuklären, arbeiten die Fan- und Sicherheitsbeauftragten beider Vereine eng zusammen.

1. FC Union Berlin