Spieltagsübersicht  

Testspiele
Saison 2016/17 • Spieltag 8
Mi • 31.08.2016 • 19.30 Uhr

SR: Christof Wedemeyer (Glienicke) | Assistenten: Stefan Hübner (Ostuckermark), Cornelius Grigoleitis (Havelland)
Werner-Seelenbinder-Stadion • 760 Zuschauer

2:4 (0:0)
1. FC Union Berlin

Flutlichtspiel in Luckenwalde: Union tritt beim Regionalligisten an

Nach dem kuriosen 4:4-Unentschieden bei Arminia Bielefeld verabschiedete sich die zweite Bundesliga in die knapp zweiwöchige Länderspielpause.

Während Eroll Zejnullahu und Kristian Pedersen für ihre jeweiligen Auswahlteams antreten, steht für die Union - Profis ein Testspiel auf dem Programm. Am heutigen Mittwoch, dem 31.08.2016 treffen die Eisernen um 19:30 Uhr auf den FSV 63 Luckenwalde. Die Partie findet zur Einweihung der neuen Flutlichtanlage im Werner-Seelenbinder-Stadion in Luckenwalde statt.

Bei den Köpenickern sollen vor allem diejenigen Spieler zum Einsatz kommen, die zuletzt in Liga und Pokal weniger zum Zuge kamen. Union-Coach Jens Keller wird aufgrund eines Trauerfalls im nahen Umfeld nicht auf der Bank der Köpenicker sitzen.

Tickets sind an den Stadionkassen verfügbar, der Eintritt beläuft sich auf 15,00 Euro für Sitzplätze und 10,00 Euro für Stehplätze (ermäßigt: 8,00 Euro).

Beim Testspiel in Luckenwalde wird es einen mobilen Stand des Union-Zeughauses geben, an dem neben Trikots, Shirts und Schals auch weitere ausgewählte Fanartikel erhältlich sind.

Aufstellung

In der Startelf:

Kazakov, Schmidt, Bilali, Fouley, Bogdan, Soltanpour, Die Namen der weiteren eingesetzten Spieler sind derzeit nicht bekannt.

Auf der Bank:

Die Namen der Reservespieler sind derzeit nicht bekannt.

In der Startelf:

Mesenhöler, Pogatetz, Lenz, Parensen, Schönheim, Quiring, Daube, Redondo, Zejnullahu, Lämmel, Hosiner

Auf der Bank:

Dittrich, Puncec, Nikci, Skrzybski, Die Namen der weiteren Reservespieler sind derzeit nicht bekannt.

Trainer

Ingo Nachtigall

Trainer

Hendrik Pedersen / Sebastian Bönig

Tore

  • (55.) Bogdan 1:0




  • (89.) Bilali 2:4

  • 1:1 Pogatetz (67.)
  • 1:2 Zejnullahu (70.)
  • 1:3 Nikci (76.)
  • 1:4 Hosiner (86.)

Einwechselungen

  • Nikci für Redondo (45.)
  • Skrzybski für Daube (75.)
  • Puncec für Lämmel (80.)
  • Dittrich für Zejnullahu (85.)

Test in Luckenwalde: Union siegt mit 4:2

Um die neue Flutlichtanlage im Werner-Seelenbinder-Stadion würdig einzuweihen, lud der FSV 63 Luckenwalde den 1. FC Union Berlin während der Länderspielpause zum Kräftemessen ein. In Abwesenheit von Union-Coach Jens Keller schickten die Co-Trainer Henrik Pedersen und Sebastian Bönig folgende Elf in die Partie gegen den Regionalligisten:

Mesenhöler – Lämmel (80. Puncec), Pogatetz, Schönheim, Lenz – Zejnullahu (85. Dittrich), Parensen, Daube (75. Skrzybski) – Quiring, Hosiner, Redondo (46. Nikci)

Union kontrollierte von Beginn an das Geschehen auf dem Platz, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die Hausherren zogen sich beim Ballbesitz der Köpenicker geschickt zurück an den eigenen 16-Meterraum um die Angriffe der Eisernen abzuwehren. Offensiv zeigte sich der FSV immer wieder durch schnelle Konter nach Ballverlusten der Eisernen gefährlich. Luckenwalde spielte einige schöne Angriffe aus, ein Torerfolg gelang dem Regionalligisten im ersten Abschnitt jedoch nicht. Auch Union erspielte sich im Laufe der Halbzeit einige Möglichkeiten, scheiterten jedoch immer wieder an Torhüter Kazakov. Somit verabschiedeten sich beide Teams nach 45-Spielminuten torlos in die Halbzeitpause.

In Halbzeit zwei erwischte Luckenwalde den besseren Start, scheiterte aber zunächst zweimal denkbar knapp vor dem Tor der Eisernen. In der 55. Spielminute gelang dem FSV dann doch der zu diesem Zeitpunkt  verdiente Führungstreffer zum 1:0. Knapp zehn Minuten später erzielte Emanuel Pogatetz per Kopf den 1:1-Ausgleich nach einer Ecke (67.). In der Folge dominierten die Eisernen das Geschehen, Luckenwalde blieb punktuell über Konter gefährlich. Eroll Zejnullahu brachte die Eisernen nur Minuten nach dem Ausgleich per Flachschuss in Führung (70.), der eingewechselte Adrian Nikci erhöhte auf 3:1 (75.). Nach Vorlage von Skrzybski markierte der wieder genesene Union-Stürmer Philipp Hosiner den Treffer zum 4:1 (85.). Luckenwalde erspielte sich anschließend noch eine Chance, der eingewechselte Sabit Bilal behielt dabei im eins gegen eins die Nerven, umkurvte Keeper Daniel Mesenhöler und schob zum 4:2-Endstand ein. Kurz danach pfiff Schiedsrichter Christof Wedemeyer pünktlich ab.

Co-Trainer Henrik Pedersen zog folgendes Fazit: „Heute haben viele Spieler auf dem Platz gestanden, die längere Zeit verletzt waren oder zuletzt kaum Spielpraxis hatten. Es war uns klar, dass vieles deshalb nicht rund laufen wird. Heute ging es darum, diesen Spielern möglichst viele Minuten auf dem Platz zu geben, deshalb waren wir hier. Natürlich war die Steigerung nach dem Rückstand auch wichtig, diese Reaktion hat uns gefreut.“

Für die Köpenicker steht am Donnerstag und Freitag noch jeweils eine Trainingseinheit auf dem Programm, bevor sie das trainingsfreie Wochenende genießen können.

1. FC Union Berlin