Spieltagsübersicht  

2. Bundesliga
Saison 2016/17 • Spieltag 15
Mo • 05.12.2016 • 20.15 Uhr

SR: Christian Dingert (Lebecksmühle) | Assistenten: Rafael Foltyn (Mainz-Kastel), Jonas Weickenmeier (Lämmerspiel), Vierter Offizieller: Marcel Schütz (Worms)
Stadion An der Alten Försterei • 20.312 Zuschauer • -2 Grad

1. FC Union Berlin
2:0 (0:0)

Union fordert den Spitzenreiter: Die Eisernen wollen Braunschweig schlagen

Am Montag, dem 5. Dezember 2016 trifft der 1. FC Union Berlin im siebten Heimspiel der laufenden Saison auf Eintracht Braunschweig. Nach dem Auswärtssieg vom vergangenen Wochenende wollen die Eisernen wieder einen Dreier vor heimischer Kulisse einfahren, um weiterhin oben in der Tabelle mitzuspielen.

„Wir wollen zuhause gegen alle Mannschaften gewinnen, somit natürlich auch gegen den Tabellenführer. Am Montag wollen wir Gas geben und den Abstand verringern“, gibt sich Cheftrainer Jens Keller kämpferisch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Der Tabellen-Fünfte aus Köpenick trifft auf den aktuellen Spitzenreiter aus Braunschweig. Das Team von Torsten Lieberknecht hat die letzten drei Spiele nicht verloren und steht seit dem dritten Spieltag an der Tabellenspitze. Die Niedersachsen verfügen über eine stabile Defensive (bisher nur 14 Gegentore, sind aber vor allem sehr offensivstark. Besonders Domi Kumbela sorgt im gegnerischen Strafraum für Gefahr: Der Torjäger vom BTSV hat bereits neun Tore erzielt und drei vorbereitet, zuletzt traf er beim 2:1-Sieg gegen 1860 München.

Union-Cheftrainer Jens Keller konnte in der vergangenen Trainingswoche mit so vielen fitten Spielern trainieren wie selten. „Bis auf Benny Köhler haben alle am Mannschaftstraining teilgenommen. Nur Rafael Korte mit seiner gebrochenen Nase musste noch etwas aufpassen“, fasst Jens Keller zusammen.

Mit einem Sieg im Flutlichtspiel kann sich Union in der Spitzengruppe der zweiten Bundesliga festsetzen. Auswärts sind die heimstarken Braunschweiger statistisch am ehesten zu besiegen: In sechs Spielen in der Ferne holten sie nur 8 von möglichen 18 Punkten.

Die Stärken des Gegners kennt Jens Keller bestens: „Braunschweig setzt auf schnelles Umschalten und geht den zweiten Bällen besonders nach. Sie variieren taktisch, aber das können wir ja auch. Für Braunschweig wird es ein schweres Spiel, weil wir unsere Fans im Rücken haben.“

Der Anpfiff im Stadion An der Alten Försterei erfolgt am Montag um 20:15 Uhr, die Stadion-Tore öffnen aufgrund der beeinträchtigten Verkehrslage bereits um 18 Uhr. Besucher des Spiels haben somit die Möglichkeit, das Abendbrot ins Stadion zu verlegen und damit stressfrei und pünktlich zum vorletzten Heimspiel des Jahres zu kommen. Der Verkauf einiger Rest-Tickets erfolgt am Spieltag an den Tageskassen.

Aufstellung

In der Startelf:

Busk, Puncec, Pedersen, Trimmel, Leistner, Daube, Kreilach, Kroos, Hedlund, Quaner, Skrzybski

Auf der Bank:

Mesenhöler, Kessel, Schönheim, Fürstner, Redondo, Zejnullahu, Hosiner

In der Startelf:

Fejzic, Decarli, Ofosu-Ayeh, Reichel, Sauer, Correia, Moll, Boland, Hernandez, Kumbela, Nyman

Auf der Bank:

Engelhardt, Valsvik, Hochscheidt, Omladic, Schönfeld, Khelifi, Biada

Trainer

Jens Keller

Trainer

Torsten Lieberknecht

Tore

  • (56.) Hedlund 1:0
  • (82.) Daube 2:0

Verwarnungen & Feldverweise

  •   (80.) Leistner
  • Moll (60.)  

Einwechselungen

  • (70.) Fürstner für Kroos
  • (78.) Hosiner für Quaner
  • (88.) Schönheim für Hedlund
  • Omladic für Moll (65.)
  • Schönfeld für Sauer (65.)
  • Valsvik für Boland (87.)

Statistik

Diese Statistik wird Ihnen präsentiert von: Horn & Görwitz

2:0: Union besiegt Eintracht Braunschweig

Zum Abschluss des 15. Spieltags der 2. Bundesliga besiegt der 1. FC Union Berlin den bisherigen Tabellenführer Eintracht Braunschweig mit 2:0. Vor den Augen der 20 312 Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei sorgen Simon Hedlund und Dennis Daube für die Tore des Abends. Union-Trainer Jens Keller ließ seine Startaufstellung im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg beim SV Sandhausen unverändert und schickte sie im 4-3-3-System auf den Rasen:

Busk - Trimmel, Leistner, Puncec, Pedersen – Kroos (70. Fürstner), Daube, Kreilach – Skrzybski, Quaner (78. Hosiner), Hedlund (88. Schönheim)

Gleich zu Spielbeginn versuchten die Eisernen das Spielgeschehen an sich zu reißen, setzten Braunschweig unter Druck und erarbeiteten sich bereits in der ersten Spielminute den ersten Eckball. In der Folge entwickelte sich allerdings eine erste Halbzeit, in der keines der beiden Teams offensiv so richtig gefährlich werden konnte. Sowohl die Köpenicker, als auch die Gäste waren darauf bedacht keine Fehler zu machen. Union hatte mehr Ballbesitz und beide Teams versuchten, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Richtig Torgefährlich wurde es dabei in den taktisch geprägten ersten 45 Minuten allerdings auf beiden Seiten nicht. 

Nach der Pause entwickelte sich dann eine völlig andere Partie. Die Gäste kamen gut aus der Kabine und sorgten direkt für Gefahr vor dem Gehäuse von Jakob Busk. Torjäger Domi Kumbela scheiterte jedoch mit seinem abgefälschten Schussversuch an Busks Fingerspitzen und am rechten Torpfosten. Doch auch Union zeigte sich offensiv gefährlich und ging in der 56. Minute durch Simon Hedlund in Führung. Nach einem Zuspiel von Damir Kreilach ließ sich der junge Schwede nicht zweimal bitten und erzielte sein erstes Pflichtspieltor für die Eisernen. In der Folge entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Köpenicker Defensive gut stand und kaum Chancen der Braunschweiger zuließ. Offensiv zeigte sich der 1. FC Union Berlin immer wieder gefährlich und belohnte sich in der 82. Minute ein zweites Mal für seine gute Leistung. Diesmal war es Mittelfeldstratege Dennis Daube, der nach einem Zuspiel vom umtriebigen Simon Hedlund den Ball im Tor der Braunschweiger unterbrachte. Nur Sekunden nach dem Ausbau der Führung versuchte sich Steven Skrzybski mit dem nächsten Abschluss, der Schuss des 24-jährigen strich jedoch knapp am Kasten von Torhüter Fejzic vorbei. Am Ende verbuchten die Eisernen trotzdem einen verdienten 2:0-Erfolg gegen die Braunschweiger Eintracht.

„Ich bin vor allem mit der Mentalität der Mannschaft zufrieden. Wir wussten, dass wir heute viel Ballbesitz haben werden und Braunschweig viel auf die zweiten Bälle gehen wird. Als gesamte Mannschaft haben wir das heute defensiv sehr stark gemacht und sind über 90 Minuten der verdiente Sieger.  In der Tabelle sind wir oben mit dabei und wollen den Abstand bis zur Winterpause so gering wie möglich halten“, zeigte sich Jens Keller nach dem Spiel zufrieden.

Zur Regeneration bleibt den Eisernen in dieser Woche nicht viel Zeit. Bereits am Freitag, dem 09.12.2016 tritt der 1. FC Union Berlin zum letzten Auswärtsspiel des Jahres beim 1. FC Heidenheim an. Die Partie gegen den aktuellen Tabellenfünften beginnt um 18:30 Uhr in der Heidenheimer Voith-Arena.

1. FC Union Berlin