Spieltagsübersicht  

2. Bundesliga
Saison 2016/17 • Spieltag 4
Sa • 10.09.2016 • 13.00 Uhr

SR: Arne Aarnink (Nordhorn) | Assistenten: Johann Pfeifer (Heusenstamm), Andreas Steffens (Mechernich), Vierte Offizielle: Dr. Riem Hussein (Bad Harzburg)
Stadion An der Alten Försterei • 19.356 Zuschauer • Sonnig, 24 Grad

1. FC Union Berlin
4:0 (2:0)

Heimspiel gegen Karlsruhe: Union will den ersten Dreier

Es geht weiter: Nach der knapp zweiwöchigen Länderspielpause steht am Samstag, dem 10.09.2016 wieder 2. Bundesliga auf dem Programm. Im Rahmen des 4. Spieltags trifft der 1. FC Union Berlin um 13:00 Uhr im Stadion An der Alten Försterei auf den Karlsruher SC.

Nach dem durchwachsenen Saisonbeginn, in dem die Eisernen bislang lediglich zwei Zähler in drei Spielen erobern konnten, wollen die Rot-Weißen im zweiten Heimspiel endlich den ersten Dreier einfahren. Im Gegensatz zum letzten Spiel vor der Pause, dem furiosen 4:4-Unentschieden bei Arminia Bielefeld, sollen dabei die einfachen Gegentreffer abgestellt werden. „Im letzten Spiel sind die Gegentreffer durch Fehlerketten entstanden, bei denen wir den Gegner schon in der Offensive nicht richtig attackiert haben. Wir geben keinem Einzelnen die Schuld, sondern haben diese Tore gemeinsam bekommen. Wir müssen unsere individuellen Fehler minimieren, denn im Moment wird jeder unserer Fehler sofort bestraft“, erklärte Union-Trainer Jens Keller auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Wie bei den Eisernen lief auch bei den Gästen vom Karlsruher SC bislang nicht alles nach Plan. Die Badener sammelten in den ersten drei Partien drei Punkte und stehen damit momentan auf dem auf dem zwölften Tabellenplatz, die Köpenicker einen Rang dahinter auf Platz dreizehn. Im Gegensatz zu Union stand der KSC in der Defensive bislang sehr stabil, in der Offensive hakte es bei den Blau-Weißen dagegen noch. Dies beweist das aktuelle Torverhältnis von 1:1. Im Spiel An der Alten Försterei muss KSC-Trainer Thomas Oral, der erst seit Saisonbeginn im Amt ist, auf den Mittelfeldspieler Manuel Torres verzichten. Der Spanier fehlt aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Zudem zog sich Gaétan Krebs im Training unter der Woche einen Riss im vorderen Kreuzband zu und wird seiner Mannschaft in den nächsten Monaten nicht zur Verfügung stehen.

Beim 1. FC Union Berlin lichtet sich derweil das Lazarett ein wenig. Auch wenn er sich mit einem Einsatz wohl noch lange gedulden muss, gibt es positive Nachrichten von Raffael Korte. Knapp sieben Monate nach seinem Kreuzbandriss stieg der 26-jährige zum Wochenbeginn wieder voll ins Mannschaftstraining ein. Neben Korte meldete sich auch Dennis Daube wieder komplett fit und könnte am Wochenende zum ersten Mal dem 18er Kader von Jens Keller angehören. Auch Philipp Hosiner steht nach seiner Muskelverletzung wieder zur Verfügung. Auf der Pressekonferenz vor der Partie forderte Jens Keller von seiner Mannschaft einen Sieg: „ Wir wollen den ersten Dreier einfahren, das ist der Plan. Es ist ein sehr wichtiges Spiel. Wir erwarten, dass der KSC das Spiel defensiv angehen wird, deshalb wird es für uns bei den angekündigten Temperaturen kein einfaches Spiel. Trotzdem wollen wir gewinnen!“

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet um 11:30 Uhr seine Tore. Tickets für die Partie können am Spieltag an den geöffneten Stadionkassen erworben werden. Zudem bietet sich im Union-Zeughaus auch weiterhin die Möglichkeit, Tickets für die Auswärtsspiele in München und Würzburg zu erwerben.

Bei der Anreise ist zu beachten, dass mit dem Lollapalooza-Festival eine weitere Großveranstaltung am Sonnabend stattfindet. Insbesondere am S-Bahnhof Ostkreuz wird mit erhöhtem Personenaufkommen gerechnet. Darüber hinaus ist zu beachten, dass zwischen den S-Bahnhöfen Lichtenberg und Ostbahnhof kein Zugverkehr möglich ist und stattdessen ein Schienenersatzverkehr angeboten wird.

Aufstellung

In der Startelf:

Busk, Pedersen, Trimmel, Schönheim, Leistner, Fürstner, Nikci, Kreilach, Kroos, Quaner, Skrzybski

Auf der Bank:

Mesenhöler, Puncec, Parensen, Daube, Redondo, Zejnullahu, Hosiner

In der Startelf:

Vollath, Figueras, Kinsombi, Thoelke, Stoppelkamp, Prömel, Sallahi, Valentini, Rolim, Hoffer, Diamantakos

Auf der Bank:

Orlishausen, Stoll, Kom, Yamada, Barry, Mavrias, Kamberi

Trainer

Jens Keller

Trainer

Tomas Oral

Tore

  • (22.) Kreilach 1:0
  • (44.) Quaner 2:0
  • (60.) Skrzybski 3:0
  • (76.) Quaner 4:0

Verwarnungen & Feldverweise

  •   (12.) Leistner
  • Kinsombi (6.)  
  • Sallahi (32.)  
  • Vollath (59.)  

Einwechselungen

  • (64.) Redondo für Nikci
  • (73.) Zejnullahu für Kroos
  • (79.) Hosiner für Quaner
  • Mavrias für Kinsombi (59.)
  • Kinsombi für Hoffer (64.)
  • Barry für Stoppelkamp (79.)

Statistik

Diese Statistik wird Ihnen präsentiert von: Horn & Görwitz

4:0 gegen Karlsruhe: Union feiert ersten Saisonsieg

Im vierten Anlauf konnte der 1. FC Union Berlin endlich den ersten Saisonsieg in der 2. Bundesliga feiern. Bei herrlichem Fußballwetter besiegten die Eisernen den Karlsruher SC vor 19.356 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei mit 4:0. Trainer Jens Keller setzte im 4-3-3-System dabei auf folgende Elf.

Busk – Trimmel, Leistner, Schönheim, Pedersen – Kroos (73. Zejnullahu), Fürstner, Kreilach – Skrzybski, Quaner (79. Hosiner), Nikci (64. Redondo)

Ab der ersten Spielminute dominierte der 1. FC Union Berlin das Geschehen auf dem Rasen. Union zeigte sich ballsicher, lies den Ball gut laufen und erarbeitete sich immer wieder gute Abschlusschancen. Die Karlsruher gingen die Partie wie erwartet defensiv an, zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück und versuchten ihr Glück in der Offensive durch einige schnelle Konter und Standardsituationen. Durch gute Spielzüge sorgten die Eisernen immer wieder für Gefahr, um in Führung zu gehen brauchte es jedoch auch etwas Glück. Ein Abschluss von Damir Kreilach wurde so abgefälscht, dass sich der Ball im hohen Bogen über Torhüter René Vollath hinweg ins Netz senkte (22.). Nur wenige Minuten später bot sich sogar die riesen Möglichkeit um auf 2:0 erhöhen, Steven Skrzybski scheiterte nach einem guten Lauf um den Torhüter allerdings vor dem leeren Tor. Besser machte es dagegen Collin Quaner kurz vor der Pause. Nach feinem Zuspiel von Skrzybski umkurvte Quaner den herauseilenden Torwart und schob den Ball locker zur 2:0-Führung über die Linie. Mit diesem Zwischenstand verabschiedeten sich beide Teams in die Pause.

Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Gäste etwas mutiger, viele Tormöglichkeiten ergaben sich dadurch aber kaum. Stattdessen zogen die Köpenicker ihr Spiel weiter durch, erhöhten nach 60 Minuten gar auf 3:0. Nach einem Foul von Torhüter Vollath an Collin Quaner verwandelte Steven Skrzybski den fälligen Strafraum trocken ins rechte Eck. Mit einem sehenswerten Treffer schraubte Collin Quaner das Ergebnis auf 4:0 (76). Nach einer Ecke vom eingewechselten Eroll Zejnullahu nahm Quaner die Kugel volley, besorgte seinen zweiten Tagestreffer und übernahm wieder die alleinige Führung in der Zweitliga-Torjägerliste. Im Anschluss ließ Union den Ball weiterhin gut laufen, ein weiterer Treffer wollte den Eisernen allerdings nicht mehr gelingen, Schiedsrichter Aarnink pfiff das Spiel pünktlich ab.

„Siege fühlen sich natürlich immer gut an, heute haben wir uns endlich selbst belohnt. Wir haben 90 Minuten durchgespielt und unsere individuellen Fehler minimiert. Vor allem das zu Null war heute wichtig. Ich denke der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, zeigte sich Jens Keller auf der anschließenden Pressekonferenz zufrieden.

Für die Eisernen steht am Freitag, dem 16.09.2016 die nächste Partie in der 2. Bundesliga auf dem Programm. Um 18:30 Uhr ist der 1. FC Union Berlin in der Allianz Arena beim TSV 1860 München zu Gast.

1. FC Union Berlin