Spieltagsübersicht  

2. Bundesliga
Saison 2016/17 • Spieltag 7
Mo • 26.09.2016 • 20.15 Uhr

SR: Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover) | Assistenten: Holger Henschel (Braunschweig), Franz Bokop (Vechta), Vierter Offizieller: Felix-Benjamin Schwermer (Magdeburg)
Stadion An der Alten Försterei • 22.012 Zuschauer • Sonnig, 23 Grad

1. FC Union Berlin
2:0 (2:0)

Flutlichtspiel An der Alten Försterei: Union trifft auf St. Pauli

Zum Abschluss des siebten Spieltags der zweiten Bundesliga steht für die Fans der Eisernen ein Highlight auf dem Programm. Am Montagabend, dem 26.09.2016 trifft der 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei im Flutlichtspiel auf den FC St. Pauli.

Nach dem holprigen Saisonstart hat sich das Team von Union-Trainer Jens Keller in den vergangenen Partien stabilisiert und drei Siege in Folge eingefahren. Die Eisernen sind mittlerweile seit fünf Spielen in Folge ungeschlagen, stehen auf Platz drei der Tabelle und wollen ihre Siegesserie auch gegen den FC St. Pauli weiter ausbauen.

Die Hamburger erwischten in dieser Saison einen schwachen Saisonstart und verloren überraschend ihre ersten drei Saisonspiele. Am vierten Spieltag gelang den braun-weißen schließlich doch der erste Saisonsieg, seitdem ist die Elf von Trainer Ewald Lienen ungeschlagen. Nach dem umkämpften 2:2-Unentschieden gegen den TSV 1860 München wollen die Hamburger auch im vierten Spiel in Folge punkten und möglichst den zweiten Sieg der Spielzeit einfahren.

Trotz des guten Laufs der Eisernen warnte Jens Keller seine Mannschaft auf der Pressekonferenz vor der Partie: „St. Pauli verfügt über viel Potenzial und Qualität. Die Hamburger sind eine robuste Mannschaft, im Spiel wird es enorm aufs Körperliche ankommen.“ Gute Nachrichten gab es derweil von Union-Kapitän Felix Kroos, der zuletzt mit Muskelproblemen zu kämpfen hatte. „Felix hat heute komplett mittrainiert und ist für die Partie am Montag fit.“, bestätigte Jens Keller.

„Wir müssen eine konzentrierte Leistung abrufen, nur so können wir erfolgreich sein.“, forderte Keller von seinen Spielern. Außerdem lobte er die Einstellung seiner Mannschaft: „Wir haben in München lange in Unterzahl gespielt, in Würzburg sind wir extrem viel gelaufen. Wenn wir gegen St. Pauli so auftreten wie in der letzten Woche, dann werden wir das Spiel erfolgreich gestalten.“

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet seine Tore am Montag um 18:00 Uhr. Für kurzentschlossene stehen aktuell noch einige Restkarten für die Partie zur Verfügung.

Aufstellung

In der Startelf:

Busk, Pedersen, Trimmel, Schönheim, Leistner, Fürstner, Redondo, Kreilach, Kroos, Hosiner, Skrzybski

Auf der Bank:

Mesenhöler, Puncec, Parensen, Daube, Nikci, Zejnullahu, Hedlund

In der Startelf:

Himmelmann, Hedenstad, Sobiech, Ziereis, Buballa, Kalla, Avevor, Buchtmann, Sobota, Litka, Duksch

Auf der Bank:

Heerwagen, Hornschuh, Nehrig, Cenk, Choi, Bouhaddouz

Trainer

Jens Keller

Trainer

Ewald Lienen

Tore

  • (13.) Hosiner 1:0
  • (42.) Redondo 2:0

Verwarnungen & Feldverweise

  • Ziereis (65.)  
  • Sobota (90.)  

Einwechselungen

  • (67.) Hedlund für Hosiner
  • (76.) Parensen für Kroos
  • (87.) Zejnullahu für Redondo
  • Nehrig für Avevor (46.)
  • Bouhaddouz für Litka (46.)
  • Cenk für Kalla (70.)

Statistik

Diese Statistik wird Ihnen präsentiert von: Horn & Görwitz

Vierter Sieg in Folge: Union schlägt den FC St. Pauli

Der 1. FC Union Berlin besiegte am heutigen Montag, dem 26.09.2016 den FC St. Pauli vor 22 012 Zuschauern im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei mit 2:0. Damit stehen die Eisernen nach dem siebten Spieltag auf dem zweiten Platz der Tabelle.

Im Gegensatz zum Sieg in Würzburg stellte Union-Trainer Jens Keller seine Mannschaft auf zwei Positionen um. Kapitän Felix Kroos kehrte zurück in die Startelf, Eroll Zejnullahu nahm dafür zunächst auf der Bank Platz. Unions Torjäger Collin Quaner musste gegen St. Pauli wegen Oberschenkelproblemen passen, für ihn rückte Philipp Hosiner in die Startformation. Im bekannten 4-3-3-System schickten die Köpenicker folgende Startelf auf den Platz:

Busk – Trimmel, Leistner, Schönheim, Pedersen – Kroos (76. Parensen), Fürstner. Kreilach – Skrzybski, Hosiner (67. Hedlund), Redondo (86. Zejnullahu)

Von Anfang an zeigten die Kicker des 1. FC Union Berlin, dass sie sich den zweiten Heimsieg im dritten Spiel vor eigenem Publikum sichern wollten. Bereits in der ersten Minute erspielten sich die Köpenicker die erste Torchance über Christopher Trimmel, der Schuss von Stefan Fürstner verfehlte den Kasten von St. Pauli-Torhüter Robin Himmelmann jedoch knapp. Nach 13 Minuten machte es Philipp Hosiner besser. Kenny Prince Redondo spielte den Österreicher im Strafraum an, Hosiner behielt die Nerven und schob aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ein. In der Folge blieben die Eisernen weiterhin spielbestimmend und erarbeiteten sich die eine oder andere Möglichkeit. Die Hamburger zeigten erst nach ca. 30 Spielminuten die ersten Angriffsbemühungen, Jakob Busk lenkte den Schuss von Ducksch jedoch mit einem guten Reflex über den Querbalken. Kurz vor der Pause waren es dann erneut die Köpenicker die jubeln konnten. Lasse Sobiech eroberte zunächst den Ball im Zweikampf mit Philipp Hosiner, sein anschließender Pass landete jedoch bei Kenny Prince Redondo. Der junge Außenstürmer ließ sich diese Einladung nicht entgehen und erhöhte zum 2:0-Halbzeitstand.

St. Pauli-Trainer Ewald Lienen reagierte in der Pause und brachte Bernd Nehrig, sowie Stürmer Aziz Bouhaddouz als zweite Spitze neben Duksch in die Partie. Die Hamburger zeigten sich im zweiten Abschnitt deutlich bissiger in den Zweikämpfen und eroberten sich dadurch mehr Spielanteile als in Halbzeit eins. Union tat sich schwerer, blieb durch schnelle Angriffe allerdings weiterhin gefährlich. In der Defensive zeigte sich Torhüter Jakob Busk in mehreren Situationen auf dem Posten und auch die Abwehrreihe des 1. FC Union Berlin ließ in der restlichen Spielzeit nichts mehr anbrennen. Somit beendete der Unparteiische Harm Osmers nach 92 Spielminuten die Partie beim Stand von 2:0 für die Eisernen, die damit im vierten Spiel in Folge siegreich blieben.

„Wir haben den Gegner heute von Anfang an unter Druck gesetzt und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben die Fehler beim FC St. Pauli heute mit unserem Gegenpressing erzwungen. In der zweiten Hälfte waren wir in den Zweikämpfen nicht mehr aggressiv genug, vielleicht auch weil die letzten Spiele viel Energie gekostet haben. Trotzdem haben wir in der Defensive kaum Möglichkeiten zugelassen und selbst drei große Konterchancen kreiert.“, zeigte sich Union-Trainer Jens Keller auf der Pressekonferenz nach der Partie zufrieden.

Die nächste Partie steht für die Eisernen bereits am kommenden Freitag, dem 30.09.2016 auf dem Programm. Zum Auftakt des siebten Spieltags der zweiten Bundesliga tritt der 1. FC Union Berlin beim 1. FC Nürnberg an. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr.

1. FC Union Berlin