Montag
26.09.2016
Fotos: Hänsch / www.unveu.de

Fotos: Hänsch / www.unveu.de

Vierter Sieg in Folge: Union schlägt den FC St. Pauli

Der 1. FC Union Berlin besiegte am heutigen Montag, dem 26.09.2016 den FC St. Pauli vor 22 012 Zuschauern im  ausverkauften Stadion An der Alten Försterei mit 2:0. Damit stehen die Eisernen nach dem siebten Spieltag auf dem zweiten Platz der Tabelle.

Im Gegensatz zum Sieg in Würzburg stellte Union-Trainer Jens Keller seine Mannschaft auf zwei Positionen um. Kapitän Felix Kroos kehrte zurück in die Startelf, Eroll Zejnullahu nahm dafür zunächst auf der Bank Platz. Unions Torjäger Collin Quaner musste gegen St. Pauli wegen Oberschenkelproblemen passen, für ihn rückte Philipp Hosiner in die Startformation. Im bekannten 4-3-3-System schickten die Köpenicker folgende Startelf auf den Platz:

Busk – Trimmel, Leistner, Schönheim, Pedersen – Kroos (76. Parensen), Fürstner. Kreilach – Skrzybski, Hosiner (67. Hedlund), Redondo (86. Zejnullahu)

Von Anfang an zeigten die Kicker des 1. FC Union Berlin, dass sie sich den zweiten Heimsieg im dritten Spiel vor eigenem Publikum sichern wollten. Bereits in der ersten Minute erspielten sich die Köpenicker die erste Torchance über Christopher Trimmel, der Schuss von Stefan Fürstner verfehlte den Kasten von St. Pauli-Torhüter Robin Himmelmann jedoch knapp. Nach 13 Minuten machte es Philipp Hosiner besser. Kenny Prince Redondo spielte den Österreicher im Strafraum an, Hosiner behielt die Nerven und schob aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ein. In der Folge blieben die Eisernen weiterhin spielbestimmend und erarbeiteten sich die eine oder andere Möglichkeit. Die Hamburger zeigten erst nach ca. 30 Spielminuten die ersten Angriffsbemühungen, Jakob Busk lenkte den Schuss von Ducksch jedoch mit einem guten Reflex über den Querbalken. Kurz vor der Pause waren es dann erneut die Köpenicker die jubeln konnten. Lasse Sobiech eroberte zunächst den Ball im Zweikampf mit Philipp Hosiner, sein anschließender Pass landete jedoch bei Kenny Prince Redondo. Der junge Außenstürmer ließ sich diese Einladung nicht entgehen und erhöhte zum 2:0-Halbzeitstand.

St. Pauli-Trainer Ewald Lienen reagierte in der Pause und brachte Bernd Nehrig, sowie Stürmer Aziz Bouhaddouz als zweite Spitze neben Duksch in die Partie. Die Hamburger zeigten sich im zweiten Abschnitt deutlich bissiger in den Zweikämpfen und eroberten sich dadurch mehr Spielanteile als in Halbzeit eins. Union tat sich schwerer, blieb durch schnelle Angriffe allerdings weiterhin gefährlich. In der Defensive zeigte sich Torhüter Jakob Busk in mehreren Situationen auf dem Posten und auch die Abwehrreihe des 1. FC Union Berlin ließ in der restlichen Spielzeit nichts mehr anbrennen. Somit beendete der Unparteiische Harm Osmers nach 92 Spielminuten die Partie beim Stand von 2:0 für die Eisernen, die damit im vierten Spiel in Folge siegreich blieben.

„Wir haben den Gegner heute von Anfang an unter Druck gesetzt und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben die Fehler beim FC St. Pauli heute mit unserem Gegenpressing erzwungen. In der zweiten Hälfte waren wir in den Zweikämpfen nicht mehr aggressiv genug, vielleicht auch weil die letzten Spiele viel Energie gekostet haben. Trotzdem haben wir in der Defensive kaum Möglichkeiten zugelassen und selbst drei große Konterchancen kreiert.“, zeigte sich Union-Trainer Jens Keller auf der Pressekonferenz nach der Partie zufrieden.

Die nächste Partie steht für die Eisernen bereits am kommenden Freitag, dem 30.09.2016 auf dem Programm. Zum Auftakt des siebten Spieltags der zweiten Bundesliga tritt der 1. FC Union Berlin beim 1. FC Nürnberg an. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr.

1. FC Union Berlin