Samstag
05.11.2016
Foto: Hupe / www.union-foto.de

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Keine Punkte: Union unterliegt auf dem Betzenberg 0:1

Am zwölften Spieltag der zweiten Bundesliga musste der 1. FC Union Berlin die vierte Niederlage der Saison hinnehmen. Vor 21 446 Zuschauern unterlagen die Eisernen dem FCK im Fritz-Walter-Stadion mit 0:1 durch ein Tor von Marcel Gaus.

Vor der Partie musste Union-Trainer Jens Keller seine Mannschaft erneut umbauen. Der verletzte Rechtsverteidiger Christopher Trimmel wurde auf dem Betzenberg von Roberto Puncec ersetzt, Fabian Schönheim kehrte nach überstandener Verletzung auf den Rasen zurück. Im 4-3-3-System las sich die Aufstellung der Eisernen wie folgt:

Busk – Puncec (85. Hedlund), Leistner, Schönheim, Pedersen – Kroos, Fürstner (76. Hosiner), Kreilach (82. Zejnullahu) – Skrzybski, Quaner, Redondo

Die ersten Spielminuten gehörten den Hausherren. Die Roten Teufel legten druckvoll los und sorgten durch Marcel Gaus das erste Mal für Gefahr. Nach circa zehn Minuten übernahmen die Eisernen die Kontrolle auf dem Feld, erarbeiteten sich mehr Spielanteile und kamen durch Kreilach und Skrzybski zu ersten Möglichkeiten. In der 22. Spielminute sorgte Felix Kroos für das erste große Ausrufezeichen auf dem Platz. Mit einem wuchtigen Freistoß von der Strafraumkante scheiterte der Kapitän der Köpenicker knapp am Lattenkreuz des Lauterer Gehäuses. Kaiserlautern zeigte sich, wenn überhaupt, dann nach Kontern gefährlich. Besonders der umtriebige Osawe stiftete immer wieder Unruhe in der Berliner Defensive. Torhüter Jakob Busk zeigte sich jedoch sowohl beim guten Abschluss von Osawe, als auch beim Kopfball von Stieber auf dem Posten. Mit dem 0:0-Unentschieden verabschiedeten sich die beiden Teams nach 45 Minuten in die Halbzeitpause.

Wie im ersten Abschnitt erwischte der 1. FCK den besseren Start, die Minuten nach dem Wiederanpfiff gehörten klar den Hausherren. Görtler und Ziegler verfehlten bei ihren Abschlüssen jedoch den Kasten klar. Defensiv trat Kaiserslautern dicht gestaffelt auf, weshalb die Angriffsversuche der Eisernen oftmals schon früh unterbunden wurden. Union zeigte sich bemüht, die Ungenauigkeit im eigenen Passspiel verhinderte auf dem schwer zu bespielenden Rasen jedoch viele Angriffsversuche. In einer bis dahin relativ ereignislosen zweiten Halbzeit war es schließlich der 1. FC Kaiserslautern, der in der 71. Spielminute in Führung ging. Nach einem Zuspiel von Zoltan Stieber war es Marcel Gaus, der die Kugel zum 1:0 aus Lauterer Sicht in die Maschen schob. Jens Keller reagierte auf den Rückstand, brachte Philipp Hosiner für Stefan Fürstner. Chancen boten sich jedoch weiter für die Roten Teufel, sowohl Osawe, als auch der eingewechselte Przybylko scheiterten allerdings im Abschluss. Union warf in der Schlussphase alles nach vorne, der letzte Pass wollte am heutigen Tag allerdings nicht ankommen.

„Ich gratuliere Tayfun Korkut und dem 1. FC Kaiserslautern zum Sieg, der aufgrund der zweiten Halbzeit verdient war. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel dominiert, allerdings haben wir es heute vermissen lassen, die Bälle in die Tiefe zu suchen. Heute haben wir viel auf Ballbesitz gespielt, das war eigentlich nicht unser Plan. Wir haben den Ball zu oft quer gespielt und uns zu wenige Torchancen erarbeitet und hatten nicht den Mut zum aggressiven Gegenpressing. Nach der Niederlage gegen Düsseldorf wollten wir es heute  wiedergutmachen, das hat leider nicht geklappt“, so Jens Keller auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Kaiserslautern.

Am kommenden Wochenende pausiert die Bundesliga, für die Kicker des 1. FC Union Berlin steht die Länderspielpause an. Nach der einwöchigen Ligapause treten die Eisernen am 13. Spieltag im heimischen Stadion An der Alten Försterei gegen den VfB Stuttgart an. Der Anpfiff am Sonntag, dem 20.11.2016 erfolgt um 13:30 Uhr.

1. FC Union Berlin