Mittwoch
21.09.2016
Foto: Hupe - www.union-foto.de

Foto: Hupe - www.union-foto.de

Dritter Sieg in Folge: Union schlägt Würzburg 1:0

Wie in München setzte Union-Trainer Jens Keller auf die gleiche Startelf. Nur für den angeschlagenen Felix Kroos kam Eroll Zejnullahu auf den Platz. Die 4-3-3-Formation sah wie folgt aus:

Busk – Trimmel, Leistner, Schönheim, Pedersen – Fürstner, Zejnullahu (46. Daube), Kreilach – Skrzybski, Quaner (87. Parensen), Redondo (69. Hedlund)

Die erste Halbzeit begann schleppend für die Eisernen. Union wirkte ein wenig müde und viel lief im Spielaufbau nicht zusammen. Immer wieder wurden die Bälle im Aufbauspiel verloren, sodass Torgefahr nur aus den seltenen Standards entstehen konnte. Tatsächlich wäre aus einer Ecke um ein Haar der Führungstreffer entstanden, doch der Kopfball von Damir Kreilach traf nur die Latte.

Immerhin stand Union hinte sicher und ließ auch Würzburg kaum gefährlich vors Tor kommen. Folgerichtig ging es mit dem Stand von 0:0 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Wechsel bei den Eisernen. Dennis Daube kam für Eroll Zejnullahu in die Partie. Doch Würzburg behielt das Heft des Handelns in der Hand. Mit zunehmender Spieldauer wuchs der Druck auf das Union-Tor. Doch das Trainerteam um Jens Keller setzte weiter auf Offensive und brachte Simon Hedlund in der 69. Minute für Kenny Prince Redondo. Der junge Schwede deutete mehrfach an, warum er geholt wurde und belebte das Spiel auf dem linken Flügel. Die spielentscheidende Aktion blieb jedoch einmal mehr dem Mann vorbehalten, der nun mit sechs Treffern die Torjägerliste anführt: Der bis dahin unermüdlich, aber glücklos ackernde Collin Quaner behauptete in der 84. Minute den Ball und zog mit dem rechten Außenrist ab und vom linken Pfosten sprang der Ball ins Tor. Statt der ursprünglich geplanten Einwechslung des schon bereitstehenden Philipp Hosiner kam zur Absicherung Michael Parensen in der 87. Minute ins Spiel. Union brachte auch die Nachspielzeit schadlos über die Runden und sicherte sich den dritten Sieg in Serie.

Jens Keller zog auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sein Resümee: „Das Spiel in München hat doch viel Kraft gekostet. Ich dachte wir wären frischer, aber es ist nicht viel zusammengelaufen. Ein 0:0 wäre sicher nicht unverdient gewesen. Am Ende machen wir etwas glücklich das Tor und nehmen die drei Punkte gerne mit.“

Die Nacht verbringen die Union-Profis in Würzburg, wo am Donnerstagvormittag auch trainiert wird. Nach dem Rückflug nach Berlin wird der Freitag seinem Namen gerecht. Am Sonnabend beginnt die Vorbereitung auf das Montagabendspiel gegen den FC St. Pauli. Anstoß am 26.09.2016 ist um 20:15 Uhr.

1. FC Union Berlin