Sonntag
16.10.2016
Fotos: Hänsch / www.unveu.de

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2:1-Sieg gegen Hannover 96: Union baut Heimserie aus!

Der 1. FC Union Berlin hat seine Heimserie weiter ausgebaut und bleibt im Stadion An der Alten Försterei weiterhin ungeschlagen. Gegen den Aufstiegsaspiranten Hannover 96 gewannen die Eisernen vor 22 012 Zuschauern mit 2:1.

Der 1. FC Union Berlin musste auf Innenverteidiger Fabian Schönheim verzichten. Der 29-jährige, der sich noch immer mit Adduktorenproblemen herumplagt, wurde von Roberto Puncec ersetzt, Stürmer Collin Quaner rückte nach überstandener Oberschenkelverletzung zurück in den Kader. Trainer Jens Keller setzte auf sein gewohntes 4-3-3-System und schickte folgende Startelf auf den Rasen:

Busk – Trimmel, Leistner, Puncec, Parensen (60. Lenz) – Kroos, Fürstner, Kreilach – Skrzybski, Hosiner (90. Daube), Redondo (73. Quaner)

Die Partie begann für die Köpenicker mit einem Schockmoment. Schon nach wenigen Minuten zappelte der Ball im Netz von Jakob Busk, der Schiedsrichter verweigerte dem vermeintlichen Eigentor von Felix Kroos allerdings die Anerkennung, da ein Foulspiel von Fossum vorausgegangen war. In der Anfangsphase der Partie agierten beide Teams engagiert, der Spielfluss wurde jedoch häufig von der harten Gangart im Zweikampf unterbrochen.  In der Folge zeigte sich Union angriffslustig und kam durch einen Weitschuss von Steven Skrzybski und Kopfbälle von Puncec und Kreilach zu guten Abschlussmöglichkeiten. Hannover zeigte sich besonders bei Standardsituationen und durch Angriffe über die Außen gefährlich. Torhüter Jakob Busk war jedoch stets auf dem Posten. Kurz vor der Pause versuchte sich Steven Skrzybski mit einem Abschluss auf den kurzen Pfosten, 96-Torhüter Tschauner lenkte den gefährlichen Schuss jedoch knapp ums Tor. Mit dem 0:0-Unentschieden verabschiedeten sich die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Auch die zweite Halbzeit begann ungewöhnlich. Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff musste die Partie für einige Minuten unterbrochen, der Grund hierfür war das Abbrennen von Pyrotechnik im Gästeblock. Die Partie blieb weiterhin umkämpft, wobei sich keines der Teams entscheidende Vorteile verschaffen konnte. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung war dann jedoch Collin Quaner zur Stelle. Nach mehreren Zweikämpfen im Hannoveraner Strafraum, in denen sich kein Akteur den Ball sichern konnte, schnappte sich Quaner die Kugel versenkte sie zur 1:0-Führung (75.) im Kasten. Vier Minuten später brach erneut großer Jubel an der Alten Försterei aus. Quaner setzte sich auf der linken Angriffsseite durch, passte den Ball quer in den Strafraum und fand Philipp Hosiner, der das 2:0 markierte (79.). Von nun an dominierten die Eisernen das Geschehen auf dem Platz, ein weiterer Treffer wollte allerdings nicht gelingen. In der achtminütigen Nachspielzeit verkürzte Felix Klaus aus spitzem Winkel noch auf 1:2, am Sieg für die Eisernen änderte der Treffer jedoch nichts mehr.

Union-Trainer Jens Keller zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel mehr als zufrieden: „Das war ein hochklassiges Spiel und Werbung für die 2. Bundesliga. Das Tempo in der Partie war sehr hoch, auch körperlich waren beide Mannschaften wahnsinnig robust. Wir waren von Anfang an gut im Spiel und unsere Taktik ist gut aufgegangen. Ich muss die Mannschaft wirklich loben, sie hat genau das umgesetzt, was wir unter der Woche erarbeitet haben.“

Am nächsten Sonntag, dem 23.10.2016 treten die Eisernen zum Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue an. Der Anpfiff erfolgt um 13:30 Uhr.

1. FC Union Berlin