Freitag
24.02.2017
Fotos: Hänsch / www.unveu.de

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2:0 gegen 1860: Union steht weiter auf Platz 3!

Der 1. FC Union Berlin setzt seine Serie fort. Die Eisernen schlagen den TSV 1860 München im heimischen Stadion An der Alten Försterei mit 2:0 und holen sich im dritten Heimspiel der Rückrunde den dritten Sieg. Vor 20.176 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei sorgen Steven Skrzybski und Simon Hedlund für die Tore.

Wie bereits in den Partien gegen Bielefeld und Karlsruhe war Jens Keller auch gegen 1860 München gezwungen seine Startelf zu verändern. Linksverteidiger Kristian Pedersen hatte sich unter der Woche eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen, seine Position hinten links übernahm Michael Parensen. Zudem kehrte der zuletzt gelbgesperrte Kapitän Felix Kroos zurück in die Startelf, so dass sich die Aufstellung wie folgt las:

Busk – Trimmel, Polter, Puncec, Parensen – Kroos, Fürstner, Kreilach – Skrzybski (81. Korte), Polter (88. Hosiner), Hedlund (69. Redondo)

Schon in der Anfangsphase präsentierten sich beide Mannschaften selbstbewusst, Chancen erarbeiten sich in der ersten Halbzeit allerdings ausschließlich die Eisernen. In der elften Minute verzog Hedlund knapp vor dem Tor der Gäste, zehn Minuten später versuchte es Felix Kroos aus spitzem Winkel. Nachdem der Kapitän zuvor sehenswert von Hedlund und Skrzybski freigespielt worden war, rauschte der Schuss des 25-jährigen nur knapp am langen Pfosten vorbei. Nach 38 Minuten versuchte sich Toni Leistner mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze der nur knapp über die Querlatte strich. Mit seinem Versuch läutete der Innenverteidiger die bis dahin stärkste Phase der Köpenicker ein. Union erarbeite sich mehrere Ecken und setze die Münchner Löwen zunehmend unter Druck. In der 41. Spielminute belohnten sich die Eisernen endlich selbst. Nachdem ein Schuss von Michael Parensen zunächst im Strafraum geblockt wurde, nutze Steven Skrzybski den Abpraller und verwandelte sicher zur verdienten 1:0-Führung. Bis zur Pause machte Union weiter Druck, statt eines Elfmeters bekam Simon Hedlund in der 44. Minute jedoch eine gelbe Karte, Schiedsrichter Gerach hatte eine Schwalbe gesehen.

Die Köpenicker kamen hellwach aus der Kabine und setzten die Druckphase aus dem ersten Abschnitt fort. 1860-Trainer Vitor Peirera reagierte, brachte in der 58. Spielminute Ivica Olic und Stefan Aigner, um das Offensivspiel anzukurbeln. Statt eines Torerfolgs für die Gäste markierten allerdings die Köpenicker den nächsten Treffer. Damir Kreilach setzte Sebastian Polter mit einem herrlichen Chipball in Szene, der Torjäger behielt die Übersicht und legte quer zu Simon Hedlund, der die Kugel aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie schob (60.). Trotz der Führung ließen die Eisernen nicht nach, sondern erarbeiteten sich weiterhin gute Chancen. Nach starkem Pass von Skrzybski scheiterte Hedlund im eins gegen eins am herausstürmenden Ortega, auch der Nachschuss von Skrzybski wurde abgeblockt. Nur kurze Zeit später versuchten die Köpenicker ihr Glück über Polter, das 3:0 wollte aber nicht gelingen. In der 76. Spielminute sorgte 1860-Verteidiger Boenisch für das erste Lebenszeichen der Gäste. Der Innenverteidiger der Gäste fasste sich ein Herz und versuchte sein Glück von der Strafraumgrenze, sein Abschluss landete allerdings krachend am Querbalken. Zehn Minuten vor dem Ende ging Sebastian Polter im Strafraum der Gäste zu Boden, Schiedsrichter Gerach verweigerte jedoch den Strafstoß. Eine knifflige Szene. Bis zum Abpfiff blieben die Köpenicker weiter bissig, ein drittes Tor wollte dennoch nicht gelingen.

„Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Es ist beeindruckend, wie Dinge angenommen werden. Wir haben ein paar taktische Sachen umgestellt und das die letzten beiden Tage trainiert. Wir waren heute über 90 Minuten die dominierende Mannschaft und haben das Spielgeschehen klar beherrscht. Der einzige Kritikpunkt, der mir vielleicht einfällt, ist die Chancenverwertung. Aber es ist große Klasse wie die Jungs mit der momentanen Situation umgehen und wie sie arbeiten“, zeigte sich Jens Keller auf der Pressekonferenz nach der Partie hoch zufrieden.

Bereits am kommenden Freitag, dem 03.03.2017 treten die Eisernen erneut im Stadion An der Alten Försterei an. Am 23. Spieltag trifft der 1. FC Union Berlin um 18:30 Uhr auf den Aufsteiger Würzburger Kickers.

1. FC Union Berlin