Donnerstag
04.02.2016

„Sind gut gerüstet“: Union gastiert zum Jahresauftakt in Kaiserslautern

Nach vier intensiven Wochen der Vorbereitung erfolgt am Freitag, dem 05.02.2016 für den 1. FC Union Berlin der erste Pflichtspiel-Anstoß im neuen Jahr. Die Eisernen treffen im Fritz-Walter-Stadion auf den 1. FC Kaiserslautern. Die Partie gegen die Roten Teufel wird um 18:30 Uhr angepfiffen.

Einer durchwachsenen Hinrunde ließen die Eisernen einen verheißungsvollen Rückrunden-Start folgen. Mit zwei Siegen noch vor Weihnachten rangieren die Köpenicker auf Rang zwei der Rückrundentabelle. Eine Momentaufnahme, die dennoch für Selbstvertrauen im Lager der Rot-Weißen gesorgt haben dürfte.

Gegen Kaiserslautern ist die Mannschaft von Union-Trainer Sascha Lewandowski erstmals im neuen Jahr gefordert, den guten Eindruck aus dem Dezember und der Winter-Vorbereitung zu bestätigen. „Wir haben die vier Wochen gut trainiert. Auch unsere Testspiele waren sehr lehr- und hilfreich“, gab Lewandowski bei der ersten Pressekonferenz des Jahres zu Protokoll.

Angesprochen auf die Zielstellung im ersten Pflichtspiel 2016 gab sich der Übungsleiter ambitioniert. „Natürlich haben wir den Ehrgeiz, dort etwas mitzunehmen. Wir wollen uns gut präsentieren, dafür sind wir sind auf jeden Fall gut gerüstet. Entscheidend wird jedoch sein, das auf dem Rasen über 90 Minuten abzurufen“, so der 44-Jährige.

Christopher Quiring (Angina) und Benjamin Köhler (Adduktorenprobleme) können dabei definitiv nicht helfen. Ein dickes Fragezeichen steht hinter Winter-Neuzugang Emanuel Pogatetz. Beim Verteidiger, den eine starke Bronchitis außer Gefecht setzte, fällt die Entscheidung in letzter Sekunde, ob er ein Kandidat für den Spieltagskader ist. Ein Einsatz von Beginn an ist ausgeschlossen. Beim zweiten Neuzugang Felix Kroos (Wade) und bei Dennis Daube (Leiste) sind die Fragezeichen etwas kleiner. Beide laborieren an leichten Blessuren und haben reelle Chancen bis zum Spiel fit zu werden.

Die Frage, die die versammelte Journalistenschar am brennendsten interessierte, war die nach der Torwartsituation. Mit Jakob Busk wurde zu Beginn des neuen Jahres ein neuer Keeper verpflichtet. Ob sich der junge Däne gegen die beiden erfahrenen Daniel Haas und Mohamed Amsif durchgesetzt hat, ließ der Trainer offen, freute sich jedoch über den positiven Effekt, den der Transfer des 22-Jährigen auslöste: „Die Torhüterleistungen haben sich insgesamt einfach deutlich verbessert. Wir waren zwischen September und Dezember in dem Bereich nicht zufrieden. Wenn man sich dagegen die Leistungen der letzten Wochen anguckt, ist das ein deutlicher Unterschied – im positiven Sinne. Alle drei sind jetzt relativ eng beieinander. Jakob ist sehr talentiert, ob er gegen Kaiserslautern schon im Tor steht werden wir sehen“, so Lewandowski. 

1. FC Union Berlin